8. Kuss-Marathon 2014

Kiss-In auf dem Nollendorfplatz
17.05.2014: Regenbogenkuchenanschnitt und Kiss-In auf dem Nollendorfplatz

Kiss-Ins und Regenbogenkuchen

Mit prominenter Unterstützung wurden zum 17. Mai 2014 am Rathaus Neukölln und auf dem Nollendorfplatz mit Kiss-Ins und Regenbogenkuchenanschnitten sichtbare Zeichen gegen die noch immer andauernde gesellschaftliche Ausgrenzung von LSBT* in Berlin, Deutschland und der Welt gesetzt. Allein in Berlin waren im letzten Jahr dem Anti-Gewalt-Projekt MANEO 290 neue Fälle mit homophoben und trans*phoben Zusammenhängen gemeldet worden.

Prominente Unterstützung

"Real stehen wir noch nicht dort, wo wir uns oft hin träumen", so MANEO-Leiter Bastian Finke. Am Dienstag hatte MANEO Zahlen zu Übergriffen gegen LSBT* in Berlin aus 2013 veröffentlicht. Homophobie, Trans*phobie und Hassgewalt fordern Gesellschaften weltweit heraus. Denn noch immer werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Identität angegriffen, in zahlreichen Staaten verfolgt und mit dem Tode bedroht. Darauf will der Internationale Tag gegen Homophobie und Trans*phobie (17. Mai) weltweit aufmerksam machen.

Heute trafen sich zu Kiss-Ins und Regenbogenkuchenanschnitten etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Vor dem Rathaus Neukölln um 12 Uhr nahmen u.a. der Sozialstadtrat von Neukölln Bernd Szczepanski, Anja Kofbinger (MdA, Die Grünen), Christina Schwarzer (MdB, CDU), Hakan Tas (MdA, Die Linke), Jana Kruspe (SchwuSos), Vertreterinnen und Vertreter Neuköllner Projekte wie SchwuZ und Morus 14 und Mitglieder des Staatsministeriums für Tuntensicherheit teil. Stifter des Regenbogenkuchens war das Hotel "Tryp Berlin Mitte", das durch Bastian Becker (General Manager) und Aaron Kehlert vertreten war.

Wenig später um 14 Uhr trafen sich viele weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Nollendorfplatz zum Regenbogenkuchenanschnitt und zum Kiss-In. Dabei waren die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg Angelika Schöttler, die Bezirksstadträtin Sibyll Klotz, Thomas Birk und Anja Kofbinger (MdA, Die Grünen), Stefan Evers (MdA, CDU), Tom Schreiber (MdA, SPD), Hakan Tas (Die Linken), die Künstlerin Gérôme Castell, die RBB-Moderatoren Christian Matthée und Harald Pignatelli und Mathias Steuckardt, CDU-Bezirksverordneter von Tempelhof-Schöneberg. Der Regenbogenkuchen war vom Unternehmen Caterings Best by Inter-Continental gestiftet worden, das mit Marc Matern (Caterings Best) und Holger Lehmann-Dannenberg (InterContinental Berlin) vertreten war.

Internationaler Tag gegen Homophobie

Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst Überfälliges: Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Weltweit machen rund um den 17. Mai zahlreiche Organisationen mit Aktionen und Veranstaltungen auf Homophobie, Diskriminierung und Gewalt aufmerksam – MANEO mobilisiert mit.

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6. Kussmarathon 2012

Kiss-Ins in Friedrichshain und Kreuzberg

Am Donnerstag, den 17. Mai 2012, wurde um 12 Uhr an der Warschauer Brück und um 13 Uhr am Mehringdamm geknutscht.

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5. Kussmarathon 2011

Kiss-in auf dem Potsdamer Platz

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie am 17. Mai 2011 machte MANEO in Berlin mobil und setzt Zeichen für ein tolerantes und vielfältiges Berlin. Mit dabei waren die MANEO-Nachtflugbegleiter!

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1. Kussmarathon 2007

Kiss-in quer durch Berlin

Der 1. MANEO-Kussmarathon führte quer durch das Berliner Stadtgebiet.

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8. Kuss-Marathon 2014

Mit prominenter Unterstützung wurden zum 17. Mai 2014 am Rathaus Neukölln und auf dem Nollendorfplatz mit Kiss-Ins und Regenbogenkuchenanschnitten sichtbare Zeichen gegen die  gesellschaftliche Ausgrenzung von LSBT* in Berlin, Deutschland und der Welt gesetzt.

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7. Kussmarathon 2013

Wie jedes Jahr demonstrierte MANEO mit seinen Unterstützerinnen und Unterstützern am 17. Mai mit öffentlichen Küssen gegen Homophobie und Hassgewalt, für Toleranz und Vielfalt. Dieses Jahr waren der Theodor-Heuss-Platz und der Alexanderplatz die Versammlungsorte.

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4. Kussmarathon 2010

Kiss-in gegenüber der Ugandischen Botschaft

Mit der öffentlichen Kuss-Aktion gegenüber der ugandischen Botschaft wurde friedlich gegen das „Anti-Homosexualitäts-Gesetz“ protestiert, das dem ugandischen Parlament aktuell zur Verhandlung vorlag.

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3. Kussmarathon 2009

Kiss-in am Homomahnmal

Nach den wiederholten Anschlägen auf das Mahnmal im Berliner Tiergarten wurde hier ein Zeichen gesetzt.

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2. Kussmarathon 2008

Kiss-in in Lichtenberg und Neukölln

Berliner und Berlinerinnen küssten stellvertretend an Orten, die in der Vergangenheit als "Problemkieze" Schlagzeilen gemacht hatten.

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