Knutschbär 2011

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau weilte der MANEO-Knutschbär als „Berliner Botschafter für Toleranz und Vielfalt“ im Mai 2011 in der russischen Hauptstadt. Mit dem MANEO-Knutschbären unterstützte MANEO Gespräche über Toleranz und Vielfalt in Moskau.

Während des Empfangs im Kinotheater „Khudozhestvennij“ sprach Berlins Staatssekretärin Claudia Zinke und übermittelte die Grüße des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, der an der angekündigten Veranstaltung nicht teilnehmen konnte. Deshalb kam es ebenfalls nicht zu einer geplanten Begegnung zwischen den Moskauer CSD-Organisatoren und Klaus Wowereit. Im Rahmen der anschließenden Ausstellungseröffnung zur 20-jährigen Städtepartnerschaft Berlin-Moskau überbrachte der MANEO-Knutschbär seine Botschaft für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft – eine nicht leichte Aufgabe in einer Stadt, in der erneut der Moskauer CSD verboten wurde.

Über 1000 Berlinerinnen und Berliner sowie Berlinbesucher hatten den MANEO-Knutschbär zuvor beküsst und signiert und damit ihr Bekenntnis für ein friedliches Miteinander aller sexuellen Orientierungen in die Welt geschickt.

Anschließend stand der MANEO-Knutschbär für eine Woche im historischen „Kino Pioner“ (Кино Пионер), wo auch der Kinofilm „Drei“ von Regisseur Tom Tykwer gezeigt wurde. Während seiner Eröffnungsansprache ergriff der Protokollchef der Berliner Senatsverwaltung Rolf Schütte noch einmal klare Worte: „Darauf ist Berlin besonders stolz: eine bunte und tolerante Metropole zu sein. Deshalb haben wir neben den Filmen auch ein besonders sympathisches Symbol dieser Toleranz und Vielfalt mit nach Moskau gebracht, den ‚Berliner Knutschbären’. Er wirbt insbesondere für mehr Toleranz gegenüber Menschen mit verschiedener sexueller Orientierung und will auch auf die Gewalt hinweisen, der sich – auch in Berlin – viele Schwule und Lesben und andere sexuelle Minderheiten gegenübersehen.“

Der Regierende Bürgermeister von Berlin hatte bereits wiederholt das Verbot von Schwulen- und Lesbendemonstrationen in Moskau kritisiert. Seine Kritik an der Politik der Stadtregierung wiederholte er erneut am vergangenen Dienstag. Diese sei «diskriminierend», sagte Wowereit der Nachrichtenagentur dpa in Moskau. Seine Position brachte er auch im Gespräch mit dem Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin zum Ausdruck.

„Dass auf unsere Initiative hin die Stadt Berlin den Knutschbären als ein sichtbares und sympathisches Zeichen gegen Homophobie, Diskriminierung und Gewalt präsentiert, ist in der in weiten Teilen außerordentlich vorurteilsbehafteten und homophoben russischen Gesellschaft besonders wichtig. Mit unserer Aktion sind im Rahmen der 20-Jahrfeier viele Gespräche über sexuelle Vielfalt auf unterschiedlichen Ebenen gefördert worden“, so MANEO-Projektleiter Bastian Finke, der ebenfalls nach Moskau gereist war.

Umso mehr freuten sich MANEO und der Knutschbär über die große Aufmerksamkeit seitens russischer und deutscher Gäste, die die Veranstaltungen in den Kinos besuchten.

 

 

Knutschbär 2013

“1.000 Kisses, from Berlin with Love” - MANEO hat 1.000 Küsse in Berlin gesammelt, die mit dem Knutschbären 2013 im Herbst nach Paris geschickt werden.

mehr »

Knutschbär 2011

Vielfalt macht uns bärenstark! Der zweite MANEO-Knutschbär ging im Mai 2011 auf Toleranz-Mission nach Moskau.

mehr »

Knutschbär 2010

Bärenstarkes Zeichen: Auf unserer Jubiläumsgala verewigten sich zahlreiche Gäste auf dem ersten MANEO-Knutschbär.

mehr »

Galerie

Der MANEO-Knutschbär auf Toleranz-Mission in Moskau.

mehr »

kiss kiss Berlin-Teddys

Die regenbogenfarbenen Knutschteddys mit dem „kiss kiss Berlin“-Button sind bereits jetzt ein gefragtes Berlin-Souvenir.

Für je 2 Euro Spende erhältlich bei MANEO im Mann-O-Meter am Nollendorfplatz.

Partybenefiz

Party-Benefiz zwischen dem 21. März und 17. Mai 2015: Im letzten Jahr hatten sich 16 Clubs und Parties am Party-Benefiz beteiligt. 1 Euro pro Eintritt wurden für einen guten Zweck gespendet. Unterstützt wird die Projektarbeit von MANEO und der MANEO-Opferfonds. Im letzten Jahr kamen etwa 4.000,- Euro an Spenden zusammen.

mehr »

Online-Spende

PRINT PAGEPDF VERSION