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		<title>Maneo Pressemitteilungen</title>
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		<description>Aktuelle Informationen von MANEO - Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin</description>
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			<title>Maneo Pressemitteilungen</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2012 00:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Veranstaltungshinweis</title>
			<link>http://www.maneo.de/de/presse/detail/article/veranstaltungshinweis.html</link>
			<description>Umgang mit Aggression und Gewalt im öffentlichen Raum</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein weiteres Mal führen wir in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Berlin, Referat Vorbeugung/<br />Anti-Gewalt-Projekt, eine Informationsveranstaltung zum Thema „Umgang mit Aggression<br />und Gewalt im öffentlichen Raum“ durch.
Die Informationsveranstaltung richtet sich an alle interessierten Personen, die mehr über den Umgang<br />mit Gewalt und Aggression im „öffentlichen Raum“ (damit sind z.B. öffentliche Verkehrsmittel oder die<br />Straße gemeint) wissen wollen. Folgende Themen werden beispielsweise behandelt: Gefahrenwahrnehmung, sicher fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln, gefahrlos Hilfe leisten, Notwehr- und Selbsthilferecht, Waffenproblematik usw. Geschulte Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Berlin informieren und geben praktische Tipps. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt auf 40 Personen. Interessierte werden gebeten, sich möglichst bald anzumelden.
<b>wann: am Montag, 13. Februar 2012, 19-22 Uhr<br />wo: im Mann-O-Meter, Bülowstraße 106 (U-Nollendorfplatz)</b>
<b>Anmeldeschluss:</b> Freitag, 10. Februar 2012, bei MANEO: Tel. 2163336, <link maneo@maneo.de - mail>maneo@maneo.de</link>]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Vorort-Arbeit - Die MANEO-Nachtflugbegleiter sind unterwegs</title>
			<link>http://www.maneo.de/de/presse/detail/article/vorort-arbeit-die-maneo-nachtflugbegleiter-sind-unterwegs.html</link>
			<description>Mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern zieht MANEO nachts durch die Berliner Szenen und leistet gewaltpräventive Vorort-Arbeit. Als „Nachtflugbegleiter“ verteilen sie Informationsmaterial, weisen auf Gefahren und Hilfsangebote hin und werben für Achtsamkeit und Solidarität – und kommen so mit vielen Menschen direkt ins Gespräch.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Diesmal führe sie ihre Szenetour durch Berlin-Friedrichshain und -Kreuzberg. Am 13. Januar besuchten sie verschiedene Bars und Clubs, beispielsweise Große Freiheit, Zum schmutzigen Hobby, Roses, Bierhimmel, Möbel Olfe, das Rauschgold, das SchwuZ und zum Abschluß noch in die Heile Welt in Schöneberg. Bis um 04:00 Uhr morgens waren sie in ihrer Aufmachung als „Stewardessen“ unterwegs. „Wir haben mit so vielen Menschen gesprochen, die aufmerksam und sehr interessiert waren, so Patzy Wella-Schwarzkopf von MANEO. „Unter ihnen waren viele Berlin-Touristen, die wir auf Englisch informierten, dass wir uns mit diesen Aktionen für eine Stadt der Vielfalt stark machen, gegen Homophobie und Hassgewalt mobili-sieren und für mehr Solidarität werben“, so Nachtflugbegleiterin Fräulein Ludmilla Zornikowa.
„Unsere Szenen in der Stadt sind bunt, vielfältig und lebendig. Viele Menschen kommen deshalb gerne in unsere Stadt. Trotzdem müssen wir regelmäßig auch um Achtsamkeit werben. Mit unserem Infomaterial bieten wir beispielsweise auch nützliche Tipps und Hinweise zu ‚KO-Tropfen’ und ‚Blind Dates’, wie uns jüngste Vorfälle wieder vermittelt haben“, so Fräulein Lotti Loretta Mopps. 
„Die Idee zu einer Vorort-Arbeit mit den MANEO-Nachtflugbegleitern entstand bereits vor vielen Jahren. „Realisieren konnten wir sie jedoch erst 2010“, so Bärbel von der Panke, Maîtresse de Cabine. „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter haben Spaß an dieser Arbeit. Jeden Monat ziehen wir einmal durch unterschiedliche Berliner Szenelocations. Wir kommen deshalb so gut an, weil wir eine ernste und wichtige Botschaft unaufdringlich in den Szenen vermitteln. Das dies nach wie vor erforderlich ist, wie uns aktuelle Meldungen immer wieder zeigen.“ ]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Erster internationaler Kongress der „Regenbogenkieze“ in Berlin - Die Welt zu Gast im Berliner Regenbogenkiez</title>
			<link>http://www.maneo.de/de/presse/detail/article/erster-internationalerkongress-der-regenbogenkieze-in-berlin-die-welt-zu-gast-im-berliner-re.html</link>
			<description>Vom 30.11. bis zum 03.12.2011 tagte die erste INTERNATIONAL MANEO CONFERENCE (IMC) in Berlin. Das Thema der Fachkonferenz lautete „Building a Queer and Tolerant Neighbourhood“. 130 Expertinnen und Experten aus aller Welt versammelten sich zu einer dreitägigen Veranstaltung im Rathaus Schöneberg, die von zahlreichen Vorträgen, Workshops, Diskussion und intensivem Erfahrungsaustausch begleitet war....</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Das war ein großartiger Kongress, dergroßartige Menschen in Berlin zusammengeführt hat. Der ‚Regenbogenkiez‘ ist einaktuelles Thema, das uns in den nächsten Jahren noch viel beschäftigen wird. Wirnehmen gute Ideen, Anregungen und neue Kontakte nach Hause“, so <b>Dr. William Graves</b> als Vertreter der Stadt Chicago.
“Ich bin wirklich überwältigt von den Menschen, die ich auf der Konferenz kennengelernt habe. Auf dieser Konferenz sprudeltes an Kraft: Ihr alle seid aufgrund Eurer Arbeit, Eurer Stimme und Euren Botschaften, die Ihr aussendet, wirklich stark!”, fasste <b>Jim Osborn</b>, University of Wyoming und Freund von Matthew Sheppard, die Konferenz zusammen. „During the time of this conference, at dinners or when I was taking a  drink at a bar, people would ask me: What are you doing here all the way  from Wyoming? What brings you from the middle of nowhere to Berlin? In  these moments, it was an absolute honor for me to tell them that I was  here for the MANEO-Conference“
<h3>Verschiedene Blickwinkel und vielfältige Schnittstellen </h3>
 Die INTERNATIONAL MANEO-CONFERENCE (IMC) beinhaltete 11 Impulsvorträge, 12 Städtepräsentationen und eine Podiumsdiskussion im Plenum sowie 35 Vorträge, die sich auf 8 Workshops verteilten. Mit der Auswahl der Schwerpunktthemen wurde das wechselvolle Beziehungsverhältnis zwischen einer Metropole zu ihrem Regenbogenkiez anhand markanter Schnittstellen fokussiert. Die internationalen Referenten präsentierten mit ihren Vorträgen Informationen und Erfahrungen die anschließend für anregende Gespräche und Diskussionen sorgten. Die Titel der Workshops lauteten: „Geschichte: Gedenken und Erinnern – Bewahrung eines kulturellen Erbes“ (1), „Tourismus: LGBT*-Marketing und Wechselwirkungen“ (2), „Medien, Netzwerke, Marketing, Events“ (3), „Stadt(teil)entwicklung 1: Partnerschaften zwischen und über Regenbogenkieze“ (4), „Sicherheit und Zusammenarbeit: Sicherheit im Regenbogenkiez“ (5), „Ökonomische Entwicklung – Queer Economy“ (6), „Stadt(teil)entwicklung 2: Formen der Organisation und internationalen Kooperation“ (7) und Regenbogenkieze: Ein Lebens-und Sozialraum – Soziale Entwicklung und Gesundheitsversorgung“ (8). 
 Immer wieder wurde gefragt, ob es überhaupt eines „Regenbogen-Kiezes“ bedarf. Und immer wieder kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dem Punkt, dass sie einen solchen Ort für wichtig halten, dass dieser Ort in ihrem Leben einmal sehr wichtig war oder auch wieder ist. Ein solcher Ort bietet Identifikationshilfe, Erfahrung und Nähe, eben das, was gerade auch für junge Menschen wichtig ist. Solche Orte offenbaren auch Gefahren, die offen diskutiert und nicht verheimlicht werden dürfen, um zu lernen, damit umzugehen und zu Selbstbewusstsein und zu einer reifen Persönlichkeit heranzuwachsen.
“When we talk about creating a queer and tolerant neighbourhood, I think we should not only think of physical neighbourhoods, the neighbourhoods you can actually visit. Especially for us in the Middle East, the queer neighbourhood is something bigger: it is the opportunity to build an alliance to protect democracy, which is often under threat nowadays. We need conferences as these to be able to support each other not only as LGBT people, but as human beings, and to build mutual respect. It was a great pleasure and honor for me to be here“,<b> Sharon Jaegerman</b>, Agudah, Tel Aviv. 
<h3> Internationale Gäste </h3>
 Zu den internationalen Gästen zählten die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Dagmar Roth-Behrendt und der Argentinische Botschafter Victorio Taccetti, die Kölner Bürgermeisterin Elﾭfi Scho-Antwerpes und die stellvertretende Amsterdamer Bürgermeisterin Andrée Christine van Es, der ehemalige Bezirksbürgermeister aus San Francisco Bevan Dufty, zuständig für die Castro Street, und die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof Schöneberg aus Berlin Angelika Schöttler, die Stadtratsabgeordneten aus Köln Ralph Sterck, aus Amsterdam Frank van Dalen und aus Tel Aviv Yaniv Weizmann, offiﾭzielle Vertreter der Städte aus Amsterdam, Barcelona, Berlin, Chicago, Paris, Rio de Janeiro und Zürich, Vertreter der EU-Kommission aus Brüssel und der OSZE aus Warschau, Vertreter der Polizei aus Toronto, Paris, Amsterdam, Rotterdam, Zürich, München und Berlin, Vertreter der „Queer Economy“ und „Queer Events“ aus Berlin, München, Köln, Hamburg, Amsterdam, Paris Sydney, Montreal und Kapstadt, sowie weitere Vertreter von Organisationen und Institutionen aus Los Angeles, Laramie, San Francisco, Montreal, Belfast, Dublin, Oslo und Liverpool und Tokio. 
<h3> Regenbogenkieze – weltweit Orte mit besonderer Anziehungs-und Strahlkraft </h3>
 Vertreter dieser Metropolen kamen in Berlin zusammen, weil sie sich über Entwicklungen und Erfahrungen in ihren Metropolen um so genannte „Gay Villages“, „Queer Neighbourhoods“, „Boys Town“, „Bermuda Dreiecke“, „Gay Hotspots“ und „Regenbogenkieze“ austauschen wollten. Mit diesen und weiteren Namen werden Stadtregionen beschrieben, in denen schillernde Tages-und Night-Life-Angebote für LGBT existieren, z.B. als Geschäfte, Bars, Restaurants und Clubs, die LGBT jedes Wochenende anlocken, als Stadtbewohner oder Touristen, und in denen LGBT verdichtet wohnen und zusammen leben. Diese Regionen entwickeln sich und können in jeder großen Metropole früher oder später ausgemacht werden. Oftmals existiert bereits eine Tradition und Geschichte um diese Stadtteile. Bereits vor hundert Jahren kann die Existenz einer solchen Region am Nollendorfplatz nachgewiesen werden. Die Regionen erfahren heutzutage unterschiedliche Aufmerksamkeiten. Stadtpolitische Maßnahmen fördern oder vernachlässigen diese. 
<h3> Persönliche Einblicke und individuelle Ausblicke </h3>
 Entsprechend kamen die internationalen Vertreter mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen nach Berlin. Zu Beginn der Konferenz besprachen drei bekannte Aktivistinnen und Aktivisten in einer Talkrun-de ihre ganz persönlichen Wege und Zugänge zur „neuen Nachbarschaft“, die sich dann ganz anders als bisher gewohnt für sie gestaltete. Zu ihnen zählte Jim Osborn aus Laramie, Wyoming, ein guter Freund von Matthew Shepard, der 1998 in Laramie einem brutalen Mord zum Opfer fiel und eine Welle der Betroffenheit und Empörung in den USA nach sich zog; Ayala Katz, Mutter von Nier Katz, der 2009 in Tel Aviv bei einem Anschlag auf den LGBT-Jugendtreffpunkt „Bar Noir“ der Organisation Agudah in Tel Aviv erschossen worden war, und Thomas Hermanns, deutscher Comedy-Entertainer, bekannt durch seine TV-Show im deutschen Fernsehen „Quatsch Comedy Club“. Irgendwann war für sie alle der Punkt gekommen, wo sie einen Zugang zu den LGBT-Szenen suchten, zu den Menschen und zum Szeneleben. 
<h3> Gemeinschaft statt „Ghetto“ </h3>
 Der 2009 von MANEO begründete Name „Regenbogenkiez“ umschreibt einen Stadtteil, der bislang nur als Modell existiert. Mit dem Begriff wird eine Region skizziert, in der Menschen in ihrer Vielfalt und in gegenseiﾭtiger Wertschätzung zusammen leben, in der sich gerade auch Menschen aufgrund ihrer unter-schiedlichen sexuellen Orientierung zu Hause fühlen können. Der Regenbogenkiez zeichnet eine positives Bild, damit ein Ziel und eine Vision. Dieses Bild unterscheidet sich von einem Ghetto. In einem Ghetto leben Menschen, die ausgegrenzt, vernachlässigt, an den Rand einer Gesellschaft gedrängt wurden. Ghettos sind Folgen eiﾭner verfehlten Politik. Jeder Kiez könnte zu einem Regenbogenkiez heranwachsen. Wunsch vieler LGBT ist es, in einem solchen Kiez zu leben, d.h. in einer Region, in der sie nicht befürchten müssen, von Nachbarn ausgegrenzt zu werden, in der sie sich am öffentlichen, sozialen und wirtschaftlichen Leben beteiligen können und aufgrund ihres Beitrages und Engagement Wertschätzung erfahren. „Weil wir in Vielfalt und gegenseitiger Wertschätzung zusammen leben wollen, dieses Ziel also vor Augen haben, bezeichnen wir diese Regionen als ‚Regenbogenkieze’“, so Bastian Finke, Direktor der IMC und Leiter von MANEO. 
 In der Praxis unterscheiden sich Regenbogenkieze voneinander, aufgrund unterschiedlicher sozial-kultureller Entwicklung und damit verbunden unterschiedlicher gesellschaftlicher Erfahrungen. Auf der Konferenz ging es deshalb vor allem um den Austausch von Erfahrungen. Insgesamt wurden Regenbogenkieze aus 12 internationalen Metropolen vorgestellt: „Boystown“ in Chicago, „Oxford Street“ in Sydney, „Regenbogenkiez“ in Berlin-Schöneberg, „L’Eixample“ in Barcelona, „Green Point“ in Kapstadt, „Gay Village“ in Montreal, „Shinjuku Ni-chome“ in Tokio, „Castro Street“ in San Francisco, „Queer Marais“ in Paris, „Ipanema“ in Rio de Janeiro, „Stanley Street“ Quater“ in Liverpool und „Gay Amsterdam“. 
<h3> Erfolgsfaktoren für ein prosperierendes Stadtleben </h3>
 „Ich freue mich, dass MANEO einen internationalen Kongress der Regenbogenkieze in Berlin ausrichtet und viele Ideen und Erfahrungen in unserer Stadt zusammengeführt hat. Berlin bietet sich als Stadt der Vielfalt, Offenheit und Toleranz für einen solchen Kongress an, auf dem die Herausforderungen gegenüber diesen Prinzipien und Werte thematisiert werden. Deshalb habe ich die INTERNATIONAL MANEO CONFERENCE BERLIN 2011 gerne unterstützt“, erklärt der Regierende Bürgermeister von Berlin <b>Klaus Wowereit</b>. 
Nur in einem friedlichen und respektvollen Miteinander kann Stadtleben prosperieren, können sich Regenbogenkieze frei entfalten. Sie sind ein sichtbares Zeichen für ein tolerantes Leben in einer Stadt,“ betonte <b>Dagmar Roth-Behrendt</b>, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. 
 In Erinnerung an die bereits 100-jährige Tradition des Schöneberger Regenbogenkiezes erklärte Bezirksbürgermeisterin <b>Angelika Schöttler</b>: „Dieses enge Netz an Geschäften, Clubs usw. bietet Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender ein Gefühl von: Hier kann ich sicher leben und offen mit meiner Freundin oder meinem Freund Hand in Hand die Straße entlang gehen… Den Organisatoren von MANEO danke ich für ihren langjährigen Einsatz für mehr Akzeptanz von sexueller Vielfalt und für die Idee, die Regenbogenkieze der Welt zu Besuch nach Schöneberg zu holen“. 
<h3> Wichtige und wertvolle Impulse aus den LGBT* Communities </h3>
 „Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welchen innovativen Ideen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans für eine Verbesserung ihrer Situation, für gleichgeschlechtliche Anerkennung und rechtliche Gleichstellung eintreten. Ich halte es aber für eine wichtige Aufgabe von Politik und Verwaltung, diese Bewegung finanziell und ideell zu begleiten und zu unterstützen“, erklärte die Kölner Bürgermeisterin <b>Elfi Scho-Antwerpes.</b> Sie verwies dabei auf die erfolgreiche Arbeit der die Stadt Köln begleitenden „Stadtarbeitsgemeinschaft für Lesben, Schwule und Transgender“, mit der zu mehr Partizipation lesbischer und schwuler Organisationen bei wichtigen stadtpoliﾭtische Entscheidungen, die das Community Leben betreffen, praktiziert wird. 
<h3> Verantwortung der Städte </h3>
 Gesellschaftliche Intoleranz gegenüber Vielfalt führt zu Ausgrenzung und Stigmatisierungen. Dies stellt immer auch eine Bedrohung für LGBT in einer Gesellschaft dar, bedroht Szene-leben und Nachbarschaften. Amsterdam muss voran gehen, erklärt Amsterdams Vizebürgermeisterin <b>Andrée van Es</b>: „Wir haben eine Verpflichtung: Wir müssen die Latte sehr hoch legen und die Freiheit auf Händen tragen. Das bedeutet, dass wir uns bezüglich der Rechte von Homosexuellen nicht zurücklehnen dürfen… Mit dem Programm &quot;Gay Capital&quot; wollen wir die Sichtbarkeit von Homosexualität im Stadtbild stimulieren. Ich selbst ziehe durch Schulen, um mit Jugendlichen zu sprechen. Wir unterstützen verschiedene Organisationen Homo-und Bisexueller, es gibt auch ein Spezialprogramm für lesbische Mädchen. Und natürlich gehört dazu, dass wir keine Gewalt gegen Homosexuelle akzeptieren. Dass die Polizei eingreift und die Justiz Straftaten verfolgt.“ 
 „Die MANEO-Konferenz ist ein wichtiger Impuls für neue Überlegungen im Bereich der Stadtﾭpolitik“, so<b> Marc Schulte</b>, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmertsdorf für Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten. 
<h3> Kiezübergreifende Partnerschaften als Bereicherung und Taktgeber für die Zukunft </h3>
 „Ich kann Ihnen versichern, dass die Arbeit von MANEO hohe Achtung in Berlin genießt. Die große Anzahl an Teilnehmern aus aller Welt verdeutlicht, welches Gewicht und welches Interesse das Konferenzthema in vielen Städten hervorruft, nicht nur bei Vertretern von LGBT-Organisationen, sondern auch unter Stadtoffiziellen, Polizei, Tourismusexperten, Unternehmern und Vertretern des Kultursektors, um nur einige zu benennen. 
 Berlin pflegt Städtepartnerschaften zu insgesamt 17 Städten weltweit und zusätzlich Projektbezogene Kontakte zu vielen weiteren Städten. Dies ist der Grund, warum der Regierende Bürgermeister auch unmittelbar Bürgermeister aus Städten mit „Regenbogenkiezen“ zu der Konferenz eingeladen hat. Wir meinen, dass der Gedanken-und Erfahrungsaustausch nicht nur die Teilnehmer selbst, sondern die internationalen Partnerschaften ebenso bereichern wird, eben mit neuen und sehr aktuellen Inhalten.“ <b>Rolf Schütte</b>, Protokollchef des Landes Berlin. 
<h3> Theorie trifft Praxis </h3>
 Die INTERNATIONAL MANEO CONFERENCE (IMC) Berlin 2011 war in ein Rahmenprogramm eingebettet, mit dem sich Berlin als Veranstaltungsort würdig präsentieren konnte. Am 30.11.2011 lud die LSU und Pink Schöneberg die internationalen Gäste in der Berliner Landesgeschäftsstelle der CDU ein. Dort begrüßte sie der Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak (CDU), Mitglied des Kuratoriums der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. 
 Am Abend des 1. Dezembers empfing der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit die Gäste im Wappensaal des Roten Rathauses. Der Regierende Bürgermeister betonte, dass sich Berlin als Austragungs-und Veranstaltungsort für Kongresse anbietet, die zur internationalen Vernetzung und der Stärkung von LGBT-Rechten in der Welt beitragen. Deshalb habe er sich auch persönlich an die Bürgermeister von Berliner Partnerstädten gewandt und sie zur Konferenz eingeladen. Er bedankte sich bei dem Veranstalter, dem Direktor der IMC, Bastian Finke, und hieß die Gäste in Berlin herzlich willkommen. Bei dieser Gelegenheit gratulierte der Regierende Bürgermeister der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Lala Süsskind zum diesjährigen europäischen „TolerantiaPreis“, der in diesem Jahr als eine deutsch-französisch-polnischspanische Initiative von LGBT-AntiGewalt-Projekten und Organisationen zum sechsten Mal vergeben wird. 
 Am Abend des 2. Dezember war die internationale Delegation im Friedrichstadtpalast Gast in der Show „Berlin leuchtet“, anschließend zu einem abendlichen Ausklang in der Deutschen Film-und Fernsehakademie Berlin (dffb) am Potsdamer Platz eingeladen. Abschluss der Konferenz bildete eine besondere historische Kieztour durch den Schöneberger „Regenbogenkiez“ und eine Stadtrundfahrt, die am Homomahnmal im Tiergarten endete. MANEO hat in den letzten Monaten gemeinsam mit dem Historiker Andreas Pretzel damit begonnen, die verschollen geglaubte historische LGBT-Seite des Schöneberger Regenbogenkiezes wieder ans Tageslicht zu befördern. Entstanden sind ein Wegweiser und eine Ausstellung, die LGBT-Orte des Kiezes wieder sichtbar machen. 
<h3> Lohnender Einsatz </h3>
 Als die INTERNATIONAL MANEO CONFERENCE (IMC) Berlin 2011 im BVV-Saal des Rathaus Schönebergs für beendet erklärt wurde, dankten es die Gäste der MANEO-Leitung mit Standing Ovation. 
 „Wir haben fast vier Tage lang durchgearbeitet. Fast ein Jahr lang haben wir die Konferenz vorbereitet. Im August erst stand fest, dass wir die Konferenz realisieren konnten. Die Veranstaltung war nur mit der Unterstützer zahlreicher Förderer und Mitarbeiter zu organisieren, zum Schluss nur dank der Unterstützung von 23 Helferinnen und Helfern durchzuführen. Unser Team war international. Über die Hälfte hat Wurzeln in insgesamt 12 verschiedenen Ländern: Frankreich, England, Polen, Spanien, Kroatien, Serbien, Rumänien, Moldawien, Brasilien, Türkei, Iran und Vietnam – sowohl schwule, bisexuelle, lesbisch als auch heterosexuell,“ so Bastian Finke, Direktor der IMC. 
 Die nächsten Wochen werden jetzt damit verbracht, die Konferenz zu dokumentieren und die Ergebnisse dann online zu veröffentlichen. ]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Europäischer Preis - Tolerantia-Preis 2011</title>
			<link>http://www.maneo.de/de/presse/detail/article/europaeischer-preis-tolerantia-preis-2011.html</link>
			<description>MANEO und seine Partner vergeben zum 6. Mal den europäischen &quot;Tolerantia-Preis&quot;. Aus diesem Anlass versammeln sich die Preisträger und die Stifter aus Deutschland, Frankreich und Polen am 10. Dezember in Paris. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit 2006 wird der Tolerantia-Preis jährlich von einem Bündnis national wirkender und anerkann-ter schwuler und LGBT-Anti-Gewalt-Projekte in Europa vergeben. Diese Organisationen engagie-ren sich gegen Homophobie und Hassgewalt, für Vielfalt und Toleranz in ihrem Land und kooperieren in Europa. Zum Bündnis zählen derzeit: MANEO (Deutschland), SOS-Homophobie (Frankreich), Lambda-Warschau und Kampania Przeciw Homofobii (Polen) und COGAM (Spani-en). Grundlage für die „Berlin Alliance Against Homophobia“ ist die gemeinsam unterzeichnete „Tolerancja-Erklärung“. In Anerkennung von beispielhaften Leistungen vergibt das Bündnis den Gemeinschaftspreis an herausragende Persönlichkeiten und Projekt. 
<h3>Deutschland </h3>
<h4>Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin </h4>
Für das Jahr 2011 hat eine Jury um MANEO als Preisträgerin aus Deutschland die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Lala Süßkind benannt. Die 64-jährige Mutter zweier erwachsener Kinder ist seit 2008 Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, zu der etwa 11.000 Mitglieder zählen. Sie ist Mitglied des Präsidiums des Zentralrates der Juden in Deutschland. 
„Mit ihrem Engagement gegen Homophobie und Hassgewalt setzt sie beispielhaft immer wieder Zeichen in unserer Gesellschaft und in der Jüdischen Gemeinde. Homophobie und Hassgewalt ist ein gesamtgesellschaftliches wie auch ein weltumspannendes Problem. Wir sehen in Berlin, in Deutschland, in Europa, in Israel, in den arabischen Nachbarstaaten, in der ganzen Welt, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ausgegrenzt und benachteiligt, ja eben auch immer wieder körperlich angegriffen werden. In manchen Staaten existiert noch immer die Todesstrafe für gleichgeschlechtliche Liebe. Mit ihrem jüngsten Einsatz für die „Regenbogenbrücke“ hat sich Lala Süßkind in herausragender Weise für die Gleichberechtigung von homosexuellen Menschen, für LGBT*-Menschen insgesamt, eingesetzt, damit ein öffentliches Zeichen gegen Homophobie und Hassgewalt – für Toleranz und Vielfalt in unserer Stadt und unserer Gesellschaft gesetzt. Für ihren langjährigen emanzipatorischen Einsatz, der stets auch mit dem Ziel verbunden ist, Homophobie und Hassgewalt auch grenzübergreifend zu überwinden, verleihen wir ihr den diesjährigen Tolerantia-Preis. 
<h3>Frankreich </h3>
<h4>Olivier Dussopt, PS (Parti Socialiste), und Franck Riester, UMP (L'Union pour un mouvement populaire), beide Mitglieder der französischen Nationalversammlung. </h4>
SOS Homophobie hat dieses Jahr beschlossen, den Tolerantia-Preis an zwei Abgeordnete zu vergeben: Olivier Dussopt und Franck Riester, die sich beide im Juni für den Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare eingesetzt haben. 
Während viele Länder Fortschritte in Bezug auf gleiche Rechte für Heterosexuelle und LGBTs machen, hängt Frankreich etwas hinterher. Gleichgeschlechtliche Paare können weder heiraten noch Kinder zusammen haben. Aus diesem Grund hat sich SOS Homophobie entschlossen, besonders in Hinblick auf die französischen Präsidentschaftswahlen 2012, den Tolerantia-Preiss 2011 an zwei Abgeordnete zu vergeben: Olivier Dussopt und Franck Riester. Diese beiden Mitglieder des Parlaments, die jeweils dem rechten und linken Flügel angehören, haben sich im Juni 2011 im Rahmen der Debatte der französischen Nationalversammlung vehement dafür eingesetzt, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. 
Durch die Verleihung des Preises an diese beiden Abgeordneten möchte SOS Homophobie alle französischen Politiker und Politikerinnen daran erinnern, dass der Kampf gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte keine Frage der Parteizugehörigkeit sein sollte, sondern als nationale Sache von allen unterstützt werden sollte, los-gelöst von Parteizugehörigkeiten. 
<h3>Polen </h3>
<h4>Adam Bodnar, LL.M., Ph.D., Leiter der Rechtsabteilung der Helsinki Foundation for Human Rights </h4>
Adam Bodnar, LL.M., Ph.D., ist Juniorprofessor am Lehrstuhl für Menschenrechte der Universität Warschau und Vizepräsident des Vorstands und Leiter der Rechtsabteilung der Helsinki Foundation for Human Rights. Er ist auch Senior-Experte des FRANET Netzwerks der EU-Agentur für Grundrechte. 
Seit 2005 ist er aktiv in Gerichtsverfahren involviert gewesen, die LGBT Themen beinhalteten, z.B. dem ersten „Hassrede“-Fall, dem Verbot der „Equality Pride“ in Warschau (das in ein Verfahren vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof mündete und Polen dafür verurteile) und der Weigerungshaltung polnischer Dienststellen, für Personen, die eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft außerhalb von Polen eingehen wollen, eine Ehefähigkeitsbescheinigung auszustellen. Derzeit unterstützt die Helsinki Foundation for Human Rights Fälle von Gebrauch von homophober Sprache und Ausdrücken seitens der Polizei bei polizeilichen Interventionen und die Rechte von Personen, die in gleichgeschlechtlichen Beziehungen leben. Bodnar ist Autor von wissenschaftlichen Publikationen über LGBT Rechte und nahm an diversen internationalen und nationalen Konferenzen zu diesem Thema teil. Seit 2007 unterrichtet er an der Universität Warschau einen speziellen Kurs zum Thema juristische, soziale und politische Aspekte des Schutzes von LGBT-Rechten in Polen. ]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>International MANEO Conference Berlin 2011 - Die Welt zu Gast im Berliner Regenbogenkiez</title>
			<link>http://www.maneo.de/de/presse/detail/article/international-maneo-conference-berlin-2011-die-welt-zu-gast-im-berliner-regenbogenkiez.html</link>
			<description>Zum ersten Mal tagt vom 30. November bis zum 03. Dezember 2011 ein internationaler Kongress der Regenbogenkieze in Berlin. Zur ‘International MANEO Conference’ (IMC) kommen Gäste aus Amsterdam, Barcelona, Dublin, Liverpool, Oslo, Paris, Tel Aviv, Toronto, Montreal, Chicago, New York, Los Angeles, San Francisco, Rio de Janeiro, Tokio, Kapstadt und Sydney nach Berlin-Schöneberg.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Titel des dreitägigen Kongresses lautet „Building a Queer and Tolerant Neighbourhood“. Gemeinsam gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fragestellung nach: Was bedeutet urbanes Zuhause und tolerantes Miteinander in einer zunehmend globalisierten und ökonomisierten Welt, die nicht frei von Diskriminierung und Vorurteilen ist? Wie wollen wir inZukunft zusammen leben? 
Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin diskutiert das internationale Fachpublikum drei Tage lang das Potential der Vielfalt, von global bis lokal. 
Aus Deutschland werden neben Berlin die Städte Hamburg, Köln und München vertreten sein.Als Keynote Speakers sprechen Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, ElfiScho-Antwerpes, Bürgermeisterin aus Köln, Dagmar Roth-Behrendt, Vizepräsidentin des europäischen Parlaments, Victorio Taccetti, der Botschafter Argentiniens, Andrée Christine van Es, stellvertretende Bürgermeisterin aus Amsterdam, Bevan Dufty, ehem. Bezirksbürgermeister aus San Francisco, Yaniv Weizmann, Stadtratsabgeordneter von Tel Aviv und Kieran Rose, Stadtentwicklungsexperte aus Dublin. Zu den etwa 150 erwarteten Gästen zählen weiterenamhafte Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Polizei und NGOs.]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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