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Berlin, 09.12.2011

Erster internationaler Kongress der „Regenbogenkieze“ in Berlin - Die Welt zu Gast im Berliner Regenbogenkiez

Vom 30.11. bis zum 03.12.2011 tagte die erste INTERNATIONAL MANEO CONFERENCE (IMC) in Berlin. Das Thema der Fachkonferenz lautete „Building a Queer and Tolerant Neighbourhood“. 130 Expertinnen und Experten aus aller Welt versammelten sich zu einer dreitägigen Veranstaltung im Rathaus Schöneberg, die von zahlreichen Vorträgen, Workshops, Diskussion und intensivem Erfahrungsaustausch begleitet war. Die internationalen Gäste sprechen von einer wegweisenden und erfolgreichen Veranstaltung.

Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin aus Köln, spricht auf der International MANEO Conference im Rathaus SchönebergElfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin aus Köln, spricht auf der International MANEO Conference im Rathaus Schöneberg

„Das war ein großartiger Kongress, dergroßartige Menschen in Berlin zusammengeführt hat. Der ‚Regenbogenkiez‘ ist einaktuelles Thema, das uns in den nächsten Jahren noch viel beschäftigen wird. Wirnehmen gute Ideen, Anregungen und neue Kontakte nach Hause“, so Dr. William Graves als Vertreter der Stadt Chicago.

“Ich bin wirklich überwältigt von den Menschen, die ich auf der Konferenz kennengelernt habe. Auf dieser Konferenz sprudeltes an Kraft: Ihr alle seid aufgrund Eurer Arbeit, Eurer Stimme und Euren Botschaften, die Ihr aussendet, wirklich stark!”, fasste Jim Osborn, University of Wyoming und Freund von Matthew Sheppard, die Konferenz zusammen. „During the time of this conference, at dinners or when I was taking a drink at a bar, people would ask me: What are you doing here all the way from Wyoming? What brings you from the middle of nowhere to Berlin? In these moments, it was an absolute honor for me to tell them that I was here for the MANEO-Conference“

Verschiedene Blickwinkel und vielfältige Schnittstellen

Die INTERNATIONAL MANEO-CONFERENCE (IMC) beinhaltete 11 Impulsvorträge, 12 Städtepräsentationen und eine Podiumsdiskussion im Plenum sowie 35 Vorträge, die sich auf 8 Workshops verteilten. Mit der Auswahl der Schwerpunktthemen wurde das wechselvolle Beziehungsverhältnis zwischen einer Metropole zu ihrem Regenbogenkiez anhand markanter Schnittstellen fokussiert. Die internationalen Referenten präsentierten mit ihren Vorträgen Informationen und Erfahrungen die anschließend für anregende Gespräche und Diskussionen sorgten. Die Titel der Workshops lauteten: „Geschichte: Gedenken und Erinnern – Bewahrung eines kulturellen Erbes“ (1), „Tourismus: LGBT*-Marketing und Wechselwirkungen“ (2), „Medien, Netzwerke, Marketing, Events“ (3), „Stadt(teil)entwicklung 1: Partnerschaften zwischen und über Regenbogenkieze“ (4), „Sicherheit und Zusammenarbeit: Sicherheit im Regenbogenkiez“ (5), „Ökonomische Entwicklung – Queer Economy“ (6), „Stadt(teil)entwicklung 2: Formen der Organisation und internationalen Kooperation“ (7) und Regenbogenkieze: Ein Lebens-und Sozialraum – Soziale Entwicklung und Gesundheitsversorgung“ (8).

Immer wieder wurde gefragt, ob es überhaupt eines „Regenbogen-Kiezes“ bedarf. Und immer wieder kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dem Punkt, dass sie einen solchen Ort für wichtig halten, dass dieser Ort in ihrem Leben einmal sehr wichtig war oder auch wieder ist. Ein solcher Ort bietet Identifikationshilfe, Erfahrung und Nähe, eben das, was gerade auch für junge Menschen wichtig ist. Solche Orte offenbaren auch Gefahren, die offen diskutiert und nicht verheimlicht werden dürfen, um zu lernen, damit umzugehen und zu Selbstbewusstsein und zu einer reifen Persönlichkeit heranzuwachsen.

“When we talk about creating a queer and tolerant neighbourhood, I think we should not only think of physical neighbourhoods, the neighbourhoods you can actually visit. Especially for us in the Middle East, the queer neighbourhood is something bigger: it is the opportunity to build an alliance to protect democracy, which is often under threat nowadays. We need conferences as these to be able to support each other not only as LGBT people, but as human beings, and to build mutual respect. It was a great pleasure and honor for me to be here“, Sharon Jaegerman, Agudah, Tel Aviv.

Internationale Gäste

Zu den internationalen Gästen zählten die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Dagmar Roth-Behrendt und der Argentinische Botschafter Victorio Taccetti, die Kölner Bürgermeisterin Elᆳfi Scho-Antwerpes und die stellvertretende Amsterdamer Bürgermeisterin Andrée Christine van Es, der ehemalige Bezirksbürgermeister aus San Francisco Bevan Dufty, zuständig für die Castro Street, und die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof Schöneberg aus Berlin Angelika Schöttler, die Stadtratsabgeordneten aus Köln Ralph Sterck, aus Amsterdam Frank van Dalen und aus Tel Aviv Yaniv Weizmann, offiᆳzielle Vertreter der Städte aus Amsterdam, Barcelona, Berlin, Chicago, Paris, Rio de Janeiro und Zürich, Vertreter der EU-Kommission aus Brüssel und der OSZE aus Warschau, Vertreter der Polizei aus Toronto, Paris, Amsterdam, Rotterdam, Zürich, München und Berlin, Vertreter der „Queer Economy“ und „Queer Events“ aus Berlin, München, Köln, Hamburg, Amsterdam, Paris Sydney, Montreal und Kapstadt, sowie weitere Vertreter von Organisationen und Institutionen aus Los Angeles, Laramie, San Francisco, Montreal, Belfast, Dublin, Oslo und Liverpool und Tokio.

Regenbogenkieze – weltweit Orte mit besonderer Anziehungs-und Strahlkraft

Vertreter dieser Metropolen kamen in Berlin zusammen, weil sie sich über Entwicklungen und Erfahrungen in ihren Metropolen um so genannte „Gay Villages“, „Queer Neighbourhoods“, „Boys Town“, „Bermuda Dreiecke“, „Gay Hotspots“ und „Regenbogenkieze“ austauschen wollten. Mit diesen und weiteren Namen werden Stadtregionen beschrieben, in denen schillernde Tages-und Night-Life-Angebote für LGBT existieren, z.B. als Geschäfte, Bars, Restaurants und Clubs, die LGBT jedes Wochenende anlocken, als Stadtbewohner oder Touristen, und in denen LGBT verdichtet wohnen und zusammen leben. Diese Regionen entwickeln sich und können in jeder großen Metropole früher oder später ausgemacht werden. Oftmals existiert bereits eine Tradition und Geschichte um diese Stadtteile. Bereits vor hundert Jahren kann die Existenz einer solchen Region am Nollendorfplatz nachgewiesen werden. Die Regionen erfahren heutzutage unterschiedliche Aufmerksamkeiten. Stadtpolitische Maßnahmen fördern oder vernachlässigen diese.

Persönliche Einblicke und individuelle Ausblicke

Entsprechend kamen die internationalen Vertreter mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen nach Berlin. Zu Beginn der Konferenz besprachen drei bekannte Aktivistinnen und Aktivisten in einer Talkrun-de ihre ganz persönlichen Wege und Zugänge zur „neuen Nachbarschaft“, die sich dann ganz anders als bisher gewohnt für sie gestaltete. Zu ihnen zählte Jim Osborn aus Laramie, Wyoming, ein guter Freund von Matthew Shepard, der 1998 in Laramie einem brutalen Mord zum Opfer fiel und eine Welle der Betroffenheit und Empörung in den USA nach sich zog; Ayala Katz, Mutter von Nier Katz, der 2009 in Tel Aviv bei einem Anschlag auf den LGBT-Jugendtreffpunkt „Bar Noir“ der Organisation Agudah in Tel Aviv erschossen worden war, und Thomas Hermanns, deutscher Comedy-Entertainer, bekannt durch seine TV-Show im deutschen Fernsehen „Quatsch Comedy Club“. Irgendwann war für sie alle der Punkt gekommen, wo sie einen Zugang zu den LGBT-Szenen suchten, zu den Menschen und zum Szeneleben.

Gemeinschaft statt „Ghetto“

Der 2009 von MANEO begründete Name „Regenbogenkiez“ umschreibt einen Stadtteil, der bislang nur als Modell existiert. Mit dem Begriff wird eine Region skizziert, in der Menschen in ihrer Vielfalt und in gegenseiᆳtiger Wertschätzung zusammen leben, in der sich gerade auch Menschen aufgrund ihrer unter-schiedlichen sexuellen Orientierung zu Hause fühlen können. Der Regenbogenkiez zeichnet eine positives Bild, damit ein Ziel und eine Vision. Dieses Bild unterscheidet sich von einem Ghetto. In einem Ghetto leben Menschen, die ausgegrenzt, vernachlässigt, an den Rand einer Gesellschaft gedrängt wurden. Ghettos sind Folgen eiᆳner verfehlten Politik. Jeder Kiez könnte zu einem Regenbogenkiez heranwachsen. Wunsch vieler LGBT ist es, in einem solchen Kiez zu leben, d.h. in einer Region, in der sie nicht befürchten müssen, von Nachbarn ausgegrenzt zu werden, in der sie sich am öffentlichen, sozialen und wirtschaftlichen Leben beteiligen können und aufgrund ihres Beitrages und Engagement Wertschätzung erfahren. „Weil wir in Vielfalt und gegenseitiger Wertschätzung zusammen leben wollen, dieses Ziel also vor Augen haben, bezeichnen wir diese Regionen als ‚Regenbogenkieze’“, so Bastian Finke, Direktor der IMC und Leiter von MANEO.

In der Praxis unterscheiden sich Regenbogenkieze voneinander, aufgrund unterschiedlicher sozial-kultureller Entwicklung und damit verbunden unterschiedlicher gesellschaftlicher Erfahrungen. Auf der Konferenz ging es deshalb vor allem um den Austausch von Erfahrungen. Insgesamt wurden Regenbogenkieze aus 12 internationalen Metropolen vorgestellt: „Boystown“ in Chicago, „Oxford Street“ in Sydney, „Regenbogenkiez“ in Berlin-Schöneberg, „L’Eixample“ in Barcelona, „Green Point“ in Kapstadt, „Gay Village“ in Montreal, „Shinjuku Ni-chome“ in Tokio, „Castro Street“ in San Francisco, „Queer Marais“ in Paris, „Ipanema“ in Rio de Janeiro, „Stanley Street“ Quater“ in Liverpool und „Gay Amsterdam“.

Erfolgsfaktoren für ein prosperierendes Stadtleben

„Ich freue mich, dass MANEO einen internationalen Kongress der Regenbogenkieze in Berlin ausrichtet und viele Ideen und Erfahrungen in unserer Stadt zusammengeführt hat. Berlin bietet sich als Stadt der Vielfalt, Offenheit und Toleranz für einen solchen Kongress an, auf dem die Herausforderungen gegenüber diesen Prinzipien und Werte thematisiert werden. Deshalb habe ich die INTERNATIONAL MANEO CONFERENCE BERLIN 2011 gerne unterstützt“, erklärt der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit.

Nur in einem friedlichen und respektvollen Miteinander kann Stadtleben prosperieren, können sich Regenbogenkieze frei entfalten. Sie sind ein sichtbares Zeichen für ein tolerantes Leben in einer Stadt,“ betonte Dagmar Roth-Behrendt, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments.

In Erinnerung an die bereits 100-jährige Tradition des Schöneberger Regenbogenkiezes erklärte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Dieses enge Netz an Geschäften, Clubs usw. bietet Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender ein Gefühl von: Hier kann ich sicher leben und offen mit meiner Freundin oder meinem Freund Hand in Hand die Straße entlang gehen… Den Organisatoren von MANEO danke ich für ihren langjährigen Einsatz für mehr Akzeptanz von sexueller Vielfalt und für die Idee, die Regenbogenkieze der Welt zu Besuch nach Schöneberg zu holen“.

Wichtige und wertvolle Impulse aus den LGBT* Communities

„Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welchen innovativen Ideen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans für eine Verbesserung ihrer Situation, für gleichgeschlechtliche Anerkennung und rechtliche Gleichstellung eintreten. Ich halte es aber für eine wichtige Aufgabe von Politik und Verwaltung, diese Bewegung finanziell und ideell zu begleiten und zu unterstützen“, erklärte die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes. Sie verwies dabei auf die erfolgreiche Arbeit der die Stadt Köln begleitenden „Stadtarbeitsgemeinschaft für Lesben, Schwule und Transgender“, mit der zu mehr Partizipation lesbischer und schwuler Organisationen bei wichtigen stadtpoliᆳtische Entscheidungen, die das Community Leben betreffen, praktiziert wird.

Verantwortung der Städte

Gesellschaftliche Intoleranz gegenüber Vielfalt führt zu Ausgrenzung und Stigmatisierungen. Dies stellt immer auch eine Bedrohung für LGBT in einer Gesellschaft dar, bedroht Szene-leben und Nachbarschaften. Amsterdam muss voran gehen, erklärt Amsterdams Vizebürgermeisterin Andrée van Es: „Wir haben eine Verpflichtung: Wir müssen die Latte sehr hoch legen und die Freiheit auf Händen tragen. Das bedeutet, dass wir uns bezüglich der Rechte von Homosexuellen nicht zurücklehnen dürfen… Mit dem Programm "Gay Capital" wollen wir die Sichtbarkeit von Homosexualität im Stadtbild stimulieren. Ich selbst ziehe durch Schulen, um mit Jugendlichen zu sprechen. Wir unterstützen verschiedene Organisationen Homo-und Bisexueller, es gibt auch ein Spezialprogramm für lesbische Mädchen. Und natürlich gehört dazu, dass wir keine Gewalt gegen Homosexuelle akzeptieren. Dass die Polizei eingreift und die Justiz Straftaten verfolgt.“

„Die MANEO-Konferenz ist ein wichtiger Impuls für neue Überlegungen im Bereich der Stadtᆳpolitik“, so Marc Schulte, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmertsdorf für Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten.

Kiezübergreifende Partnerschaften als Bereicherung und Taktgeber für die Zukunft

„Ich kann Ihnen versichern, dass die Arbeit von MANEO hohe Achtung in Berlin genießt. Die große Anzahl an Teilnehmern aus aller Welt verdeutlicht, welches Gewicht und welches Interesse das Konferenzthema in vielen Städten hervorruft, nicht nur bei Vertretern von LGBT-Organisationen, sondern auch unter Stadtoffiziellen, Polizei, Tourismusexperten, Unternehmern und Vertretern des Kultursektors, um nur einige zu benennen.

Berlin pflegt Städtepartnerschaften zu insgesamt 17 Städten weltweit und zusätzlich Projektbezogene Kontakte zu vielen weiteren Städten. Dies ist der Grund, warum der Regierende Bürgermeister auch unmittelbar Bürgermeister aus Städten mit „Regenbogenkiezen“ zu der Konferenz eingeladen hat. Wir meinen, dass der Gedanken-und Erfahrungsaustausch nicht nur die Teilnehmer selbst, sondern die internationalen Partnerschaften ebenso bereichern wird, eben mit neuen und sehr aktuellen Inhalten.“ Rolf Schütte, Protokollchef des Landes Berlin.

Theorie trifft Praxis

Die INTERNATIONAL MANEO CONFERENCE (IMC) Berlin 2011 war in ein Rahmenprogramm eingebettet, mit dem sich Berlin als Veranstaltungsort würdig präsentieren konnte. Am 30.11.2011 lud die LSU und Pink Schöneberg die internationalen Gäste in der Berliner Landesgeschäftsstelle der CDU ein. Dort begrüßte sie der Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak (CDU), Mitglied des Kuratoriums der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Am Abend des 1. Dezembers empfing der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit die Gäste im Wappensaal des Roten Rathauses. Der Regierende Bürgermeister betonte, dass sich Berlin als Austragungs-und Veranstaltungsort für Kongresse anbietet, die zur internationalen Vernetzung und der Stärkung von LGBT-Rechten in der Welt beitragen. Deshalb habe er sich auch persönlich an die Bürgermeister von Berliner Partnerstädten gewandt und sie zur Konferenz eingeladen. Er bedankte sich bei dem Veranstalter, dem Direktor der IMC, Bastian Finke, und hieß die Gäste in Berlin herzlich willkommen. Bei dieser Gelegenheit gratulierte der Regierende Bürgermeister der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Lala Süsskind zum diesjährigen europäischen „TolerantiaPreis“, der in diesem Jahr als eine deutsch-französisch-polnischspanische Initiative von LGBT-AntiGewalt-Projekten und Organisationen zum sechsten Mal vergeben wird.

Am Abend des 2. Dezember war die internationale Delegation im Friedrichstadtpalast Gast in der Show „Berlin leuchtet“, anschließend zu einem abendlichen Ausklang in der Deutschen Film-und Fernsehakademie Berlin (dffb) am Potsdamer Platz eingeladen. Abschluss der Konferenz bildete eine besondere historische Kieztour durch den Schöneberger „Regenbogenkiez“ und eine Stadtrundfahrt, die am Homomahnmal im Tiergarten endete. MANEO hat in den letzten Monaten gemeinsam mit dem Historiker Andreas Pretzel damit begonnen, die verschollen geglaubte historische LGBT-Seite des Schöneberger Regenbogenkiezes wieder ans Tageslicht zu befördern. Entstanden sind ein Wegweiser und eine Ausstellung, die LGBT-Orte des Kiezes wieder sichtbar machen.

Lohnender Einsatz

Als die INTERNATIONAL MANEO CONFERENCE (IMC) Berlin 2011 im BVV-Saal des Rathaus Schönebergs für beendet erklärt wurde, dankten es die Gäste der MANEO-Leitung mit Standing Ovation.

„Wir haben fast vier Tage lang durchgearbeitet. Fast ein Jahr lang haben wir die Konferenz vorbereitet. Im August erst stand fest, dass wir die Konferenz realisieren konnten. Die Veranstaltung war nur mit der Unterstützer zahlreicher Förderer und Mitarbeiter zu organisieren, zum Schluss nur dank der Unterstützung von 23 Helferinnen und Helfern durchzuführen. Unser Team war international. Über die Hälfte hat Wurzeln in insgesamt 12 verschiedenen Ländern: Frankreich, England, Polen, Spanien, Kroatien, Serbien, Rumänien, Moldawien, Brasilien, Türkei, Iran und Vietnam – sowohl schwule, bisexuelle, lesbisch als auch heterosexuell,“ so Bastian Finke, Direktor der IMC.

Die nächsten Wochen werden jetzt damit verbracht, die Konferenz zu dokumentieren und die Ergebnisse dann online zu veröffentlichen.

 

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