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Berlin, 04.07.2014

MANEO bedankt sich bei Helfern und Helferinnen

Die Arbeit von MANEO baut auf das ehrenamtliche Engagement. Die vielen Ergebnisse der erfolgreichen Arbeit von MANEO im letzten Jahr sind dank des unermüdlichen und ehrenamtlichen Engagements vieler ehrenamtlichere Unterstützerinnen und Unterstützer zustande gekommen. Bei ihnen bedankte sich MANEO mit einer besonderen Feierstunde im Rathaus Schöneberg.

30.06.2014: MANEO bedankte sich bei den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern mit einer Feierstunde im John F. Kennedy Saal im Rathaus Schöneberg.30.06.2014: MANEO bedankte sich bei den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern mit einer Feierstunde im John F. Kennedy Saal im Rathaus Schöneberg.

„Mit unserer Feierstunde setzten wir eine Tradition fort, mit der wir eine Kultur der Wertschätzung gegenüber ehrenamtlich tätigen Menschen aufrechterhalten, die sich für MANEO und damit für wichtige soziale Anliegen in unserer Gesellschaft engagieren. Ihr Engagement verdient Anerkennung und Wertschätzung. Mit der Feierstunde würdigen wir ihren Einsatz“, so MANEO-Leiter Bastian Finke vor den geladenen Gästen im John-F.-Kennedy-Saal.

Neben der Unterstützung der vier Kernaufgaben von MANEO – das sind die Opferhilfearbeit, die Erfassung homophober und transphober Fälle von Diskriminierung und Gewaltstraftaten in Berlin, die Gewalt- und Kriminalprävention sowie das Management ehrenamtlichen Engagements – konnten dank des ehrenamtlichen Engagements vieler Unterstützerinnen und Unterstützer und mit Hilfe von Spenden weitere Einzelmaßnahmen realisiert werden. Als beispielhaft wurden genannt:

Im Rahmen der Veranstaltung wurden den Gästen vier ehrenamtliche Mitarbeiter vorgestellt, die im Bereich der Opferhilfe tätig sind und diese Arbeit bereits seit 11, 15, 18 bzw. seit 24 Jahren für MANEO leisten. Stellvertretend wurden zwei ‚jüngere‘ ehrenamtliche Mitarbeiter mit einer Urkunde ausgezeichnet. Dies waren Karsten Tackmann, der seit 2012 die MANEO
Homepage ehrenamtlich betreut, und Gaël Boudjema, der vor allem die Vorort-Arbeit von MANEO, die oft nachts stattfindet, seit fast vier Jahren begleitet.
Zu den Motiven für seine Mitarbeit erläuterte der ehrenamtlichen Mitarbeiter Ralf Strauss: „Die Vor-Ort-Aktionen in den Szenen oder organisierte Fachveranstaltungen und Konferenzen sind tolle Gelegenheiten, sich gegen Homo- und Transphobie zu engagieren. Bei MANEO gibt es immer etwas zu tun! Und ganz nebenbei: Ich habe viele interessante Leute kennengelernt.“

Bastian Finke bedankte sich ausdrücklich auch bei den MANEO-Beiratsmitgliedern, zu denen 18 Frauen und Männer, Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans*personen und Heteros zählen, sowie für die Zusammenarbeit mit Mann-O-Meter, dem ehrenamtlich tätigen Vorstand und
den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern. „Ich freue mich, dass es uns auch im vergangenen Jahr gelungen ist, so viele Menschen für unsere Projektarbeit, Ideen, Visionen und Ziele zu gewinnen. Wir freuen uns darüber, dass wir mit Euch, mit so wundervollen Menschen zusammenarbeiten können“, erklärte er.

Würdigung durch die Politik

An der Würdigungsfeier nahmen Tom Schreiber (SPD), Stefan Evers (CDU) und Thomas Birk (Die Grünen), Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses, sowie Vertreterinnen und Vertreter der SchwuSos und LSU teil. Die Abgeordneten bekräftigten ihren Dank für den bisherigen Einsatz und das Engagement so vieler ehrenamtlich mitwirkender Menschen für das schwule Anti-Gewalt-Projekt MANEO.

„Seit über 24 Jahren leistet MANEO eine essentielle Arbeit im Bereich der Opferhilfe in Berlin.MANEO füllt mit seiner Arbeit und seinen Ehrenamtlern eine Lücke, welche ohne den Verein nicht füllbar wäre. In einer Krisensituation für Menschen der erste Ansprechpartner zu sein, trägt dazu bei, dass Geschehene zu verarbeiten. Hier gilt gerade unser Dank den Ehrenamtlern, welche Tag und Nacht in Berlin, sowie national und international gegen Homophobie und Hassgewalt aktiv sind.“
Tom Schreiber (MdA, SPD)

„Leider ist Homophobie und Transphobie auch in der weltoffenen Stadt Berlin alltäglich. Hassmotivierte Übergriffe auf Lesben, Schwule, Bi- und Trans-Personen sind längst nicht so selten, wie vielfach geglaubt wird. Der Kampf gegen Homophobie und Hassgewalt bleibt damit eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. MANEO kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu - sowohl bei der Aufklärungsarbeit und dem Aufbau  gesellschaftlicher Bündnisse gegen Homophobie, als auch bei der Opferhilfe, der Beratung und ganz unmittelbaren Unterstützung von Betroffenen. Das beeindruckende Engagement der ehrenamtlichen Mitstreiter und Mitstreiterinnen von MANEO ist das Fundament dieser wichtigen und erfolgreichen Arbeit. Dass die Regierungskoalition seit diesem Jahr die finanzielle Unterstützung von MANEO verstärkt hat, ist auch und gerade diesem Umstand geschuldet. Mein Dank gilt deshalb all denen, die selbst oft unsichtbar bleiben, aber mit ihrem täglichen ehrenamtlichen Einsatz dazu beitragen, sichtbare Zeichen zu setzen gegen Homophobie und Hassgewalt“.
Stefan Evers (MdA, CDU)

„MANEO ist ein Kernträger, wenn es um Fragen der Gewalt gegen schwule Männer geht. Deswegen ist es auch nur folgerichtig, dass MANEO im laufenden Haushalt zum ersten Mal und damit eigentlich deutlich zu spät im Rahmen der Initiative sexuelle Vielfalt finanziell berücksichtigt wird. Die Arbeit von MANEO wäre aber gar nicht möglich, wenn nicht eine Vielzahl von Ehrenamtlichen, ob an den Überfalltelefonen, in der Beratung oder in der Netzwerkarbeit, mitwirken würden, wofür ich mich auch von Seiten der Politik ausdrücklich bedanken möchte.“
Thomas Birk (MdA, Die Grünen)

 

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