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Berlin, 03.07.2015

MANEO überreicht irischer Botschaft einen Regenbogenkuchen

Gemeinsam mit dem Botschafter der Republik Irland, Michael Collins, wurde heute um 11 Uhr in der irischen Botschaft ein Regenbogenkuchen angeschnitten. MANEO überreichte den Regenbogenkuchen als Anerkennung und Dankeschön für das Votum des irischen Volkes für die Home-Ehe.

In der irischen Botschaft von Berlin: der Botschafter der Republik Irland, Michael Collins (mi.) mit Gästen. © Foto MANEO.In der irischen Botschaft von Berlin: der Botschafter der Republik Irland, Michael Collins (mi.) mit Gästen. © Foto MANEO.

„Wir unterstützen Euch“, erklärte der irische Botschafter Michael Collins, als er gemeinsam mit den anwesenden Gästen den Regenbogenkuchen anschnitt. Mit dabei waren die MANEO-Beiratsmitglieder Lala Süsskind (Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus), Seyran Ateş (Bürger- und Frauenrechtlerin) und Pieke Biermann (Autorin und Übersetzerin). Der Kuchen war von Victoria Fernandez von der Konditorei ‚Frau Behrens Torten‘ gestiftet worden.

„Mit großer Freude hatten wir die Nachricht von dem überwältigenden Votum des irischen Volkes für die Homo-Ehe vernommen. Es ist ein ermutigendes Signal für Deutschland. Denn auch wir als Homosexuelle in Deutschland wollen heiraten dürfen. Unsere Liebe und unsere Verantwortung füreinander darf nicht weniger Wert sein, wenn wir gleichberechtigte Menschen in unserer Gesellschaft sein sollen. Es kann nur heißen: Ehe für Alle“, so Bastian Finke, Leiter von MANEO.

Am 19. Mai 2015 hatten sich mehr als 62 Prozent der Wählerinnen und Wähler in der Republik Irland für die HomoEhe ausgesprochen. Irland ist damit das erste Land der Welt, das per Volksabstimmung die Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat.

Ende letzter Woche hatte auch der oberste Gerichtshof der USA entschieden, dass die amerikanische Verfassung ein Recht auf gleichgeschlechtliche Eheschließungen garantiere. Landesweit in allen 50 US-Bundesstaaten wird damit die Homo-Ehe für rechtens erklärt.

Appell an die Bundesregierung

Deutschland ist mit dem von religiösen Fundamentalisten geprägten Nordirland Schlusslicht in Fragen der Gleichbehandlung homosexueller Menschen in Westeuropa – hoffentlich eine nicht beabsichtigte Nähe. Im Grunde könnte es ganz einfach sein: Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) heißt es unter Paragraph 1353: „die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen". Nötig wäre lediglich die Einfügung von 3 Worten, nämlich „zwischen zwei Erwachsenen". Damit wäre die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren ins Bürgerliche Gesetzbuch aufgenommen und Schwule und Lesben könnten offiziell heiraten. Um Ungleichbehandlung, weiterer Diskriminierung und Ausgrenzung – letztendlich auch vorurteilsmotivierter Gewalt – vorzubeugen, appelliert MANEO an die Bundesregierung, sich entschlossen für die Grundfesten unserer Demokratie zu engagieren: die Gleichberechtigung.

 

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