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Berlin, 02.05.2016

Erster Regenbogenkuchen wird in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche angeschnitten

Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Tages gegen Homophobie und Trans*phobie (17. Mai) wurde heute um 13:00 Uhr der erste „Kiss Kiss Berlin – Regenbogenkuchen“ in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche angeschnitten. Vor dem Anschnitt hielt die Pfarrerin Dorothea Strauß, Pfarrerin für City-Seelsorge, um 13 Uhr im Rahmen des Mittagsgebets eine Friedensandacht in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Anschließend folgten die etwa 50 Andachtsbesucherinnen und -besucher der Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein in die Gedenkhalle, um gemeinsam mit Mitarbeitern von MANEO und den von Bäckern des „Kuchenladen“ in der Kantstraße gestifteten Regenbogenkuchen anzuschneiden. Die Aktion fand anlässlich der jährlich von MANEO organisierten Kampagne „Kiss Kiss Berlin“ statt. Sie beginnt am 21. März (Internationaler Tag gegen Rassismus) und endet am 17. Mai (Internationaler Tag gegen Homophobie und Trans*phobie).

02.05.16: Auf dem Regenbogenkuchen schrieben die Bäcker „Liebe ist ein Stück vom Himmel“. Im Foto (v.l.n.r.): Generalsuperintendentin
Ulrike Trautwein, die Bäcker Klaus-Dieter Heinemann und Uwe Gundelach, Pfarrerin Dorothea
Strauß, Bastian Finke, Leiter von MANEO. Foto © MANEO.02.05.16: Auf dem Regenbogenkuchen schrieben die Bäcker „Liebe ist ein Stück vom Himmel“. Im Foto (v.l.n.r.): Generalsuperintendentin

Vor dem Anschnitt hielt die Pfarrerin Dorothea Strauß, Pfarrerin für City-Seelsorge, um 13 Uhr im Rahmen des Mittagsgebets eine Friedensandacht in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Anschließend folgten die etwa 50 Andachtsbesucherinnen und -besucher der Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein vom Sprengel Berlin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) in die Gedenkhalle, um gemeinsam mit Mitarbeitern von MANEO den von Bäckern des „Kuchenladen“ in der Kantstraße gestifteten Regenbogenkuchen anzuschneiden.

Die Aktion fand anlässlich der jährlich von MANEO organisierten Kampagne „Kiss Kiss Berlin“ statt. Sie beginnt am 21. März (Internationaler Tag gegen Rassismus) und endet am 17. Mai (Internationaler Tag gegen Homophobie und Trans*phobie).

„Das Leben ist bunt und wir entdecken staunend wie vielfältig Gott uns Menschen geschaffen hat! Was für eine Befreiung liegt darin, dass wir uns nicht mehr auf enge Rollen und Geschlechterzuweisungen beschränken, sondern Menschen immer mehr möglich wird so zu leben und zu lieben, wie es ihnen entspricht. Und das ist für uns Christenmenschen nicht beliebig, sondern hat immer mit Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung in Beziehungen zu tun. Insofern freue ich mich, dass unsere Kirche, die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, auf diesem Weg der Vielfalt weitergeht und die bisherige Segnung von Gleichgeschlechtlichen jetzt mit der herkömmlichen Trauung gleichsetzt! Ich freue mich über jeden Schritt, den wir an dieser Stelle tun und der Menschen alte Ängste nimmt und Augen und Herzen öffnet für die vielen Farben unserer Schöpfung.“ Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein

„Gemeinsam mit unseren Unterstützerinnen und Unterstützern und Partnerinnen und Partner werden sichtbare Zeichen gegen Rassismus, Homophobie, Trans*phobie, gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gesetzt, Menschen vernetzt und Engagement für gesellschaftliche Vielfalt, Gleichberechtigung, Toleranz und Akzeptanz, für eine buntes und weltoffenes Berlin mobilisiert. Uns hat sehr gefreut, dass die Synode der Evangelischen Kirchen Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) am 9. April beschlossen hat, die Trauung von homosexuellen Paaren denen von heterosexuellen Paaren gleichzustellen. Dieser wegweisende Beschluss, dem bereits die Evangelischen Landeskirche in Hessen und Nassau und im Rheinland vorausgegangen waren und der aktuell am 23. April nun auch die Evangelische Landeskirche in Baden gefolgt ist, wird dazu beitragen, Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans*personen in unserer Gesellschaft weiter zurück zu drängen“. Bastian Finke, Leiter von MANEO.

„Mit unserer Tortendekoration wollten wir darauf hinweisen, wie wichtig es ist, dass viele helfende Hände zur Stelle sind, mein freies, selbstbestimmtes Leben unter dem Regenbogen möglich zu machen. Gleichzeitig wollen wir diejenigen anspornen und ermutigen, die helfenden Hände auch anzunehmen und gleichzeitig den Mut zu finden, mit ihren eigenen Händen etwas zu tun, damit alle bis jetzt erreichten Möglichkeiten, ein offenes Leben zu führen, mit aller Kraft geschützt werden.“ Klaus-Dieter Heinemann, Bäcker und Inhaber, Der Kuchenladen

Unterstützt von Mitgliedern des ‚Berliner Toleranzbündnisses‘ (BTB) (www.berliner-toleranzbuendnis.de) werden zwischen dem 2. und 17. Mai an 12 verschiedenen Orten „Kiss Kiss Berlin – Regenbogenkuchen“ angeschnitten. Dabei sind in diesem Jahr das Berliner Abgeordnetenhaus, das Berliner Rathaus, die Polizeidirektion 4, die Berliner Feuerwehr, die Kaiser-Wilhelm Gedächtnis-Kirche, Taxi Berlin und Vattenfall. Auch in Berliner Schulen und bei einer Diskussionsrunde mit geflüchteten Menschen von MANEO am Nollendorfplatz werden Anschnitte erfolgen.

MANEO wird anlässlich eines „Kiss Kiss Berlin – Regenbogenkuchen“-Anschnitts im Berliner Abgeordnetenhaus am 10. Mai Parlamentspräsident Ralf Wieland sowie Repräsentanten der im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen den „MANEO-Report 2015“ übergeben. Der jährliche Report umfasst die Jahresstatistik homophober Übergriffe in Berlin aus dem Jahr 2015 sowie den Tätigkeitsbericht von MANEO, außerdem Beiträge der Berliner Polizei, der Berliner Staatsanwaltschaft und der Bundespolizei/ Direktion Berlin mit deren Erkenntnissen über homophobe und trans*phobe Übergriffe in Berlin.

Kirche ruft zu Protest gegen rechte Demo in Berlin auf

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat zu einer Demonstration gegen einen geplanten Aufmarsch rechter Gruppierungen am 7. Mai aufgerufen. Bischof Markus Dröge erklärte in einer Kanzelabkündigung für die Gemeinden, „wenn Tausende rechtsextrem gesinnte Menschen durch das Berliner Regierungsviertel ziehen", werde die Kirche nicht stillschweigend zusehen. In der aktuellen politischen Situation sei es notwendig, „dass alle demokratisch gesinnten Kräfte, die für eine tolerante und offene Gesellschaft eintreten, zusammenarbeiten und sich öffentlich zeigen, um für unser Wertesystem einzutreten".

MANEO schließt sich dem Aufruf an.

 

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