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Berlin, 10.05.2016

MANEO-Report 2015 veröffentlicht: 259 neue Fälle in Berlin mit homophobem und trans*phobem Hintergrund erfasst

541 neue Hinweise sind bei MANEO eingegangen, 259 Fälle mit „homophobem und trans*phobem Hintergrund“ und „Tatort Berlin“ wurden ausgewertet, 747 Personen wurden beraten. Die Nachfrage kann von MANEO kaum noch bewältigt, weitere Beratungen kaum noch durchgeführt werden. Mit einer weiter anwachsenden Zahl ist in diesem Jahr zu rechnen, das vor dem Hintergrund eines Dunkelfeldes, das noch einmal um ein Vielfaches höher liegt. Der Bericht enthält Beiträge und Zahlen der Berliner Polizei, der Bundespolizei/Direktion Berlin und der Berliner Staatsanwaltschaft.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Trans*phobie (17. Mai) legt MANEO seinen Report für 2015 vor. Er wird am 10. Mai an die im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen und Parlamentspräsident Ralf Wieland und am 13. Mai der Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, persönlich übergeben.

„Die Vorfälle homophober und trans*phober Gewalt und Diskriminierung, die wir erfasst haben, malen ein erdrückendes Bild, insbesondere vor dem Hintergrund eines vielfach höher geschätzten Dunkelfeldes. Die Fallzahlen liegen weiter auf hohem Niveau, auch wenn wir weder von einer Zunahme noch einer Abnahme für Berlin sprechen können. Weitere gesellschaftliche Anstrengungen sind erforderlich, sowohl in der Bildung, in der Gewalt- und Kriminalprävention und in der Opferhilfe. Die Bekämpfung vorurteilsmotivierter Hassgewalt in unserer Gesellschaft, d.h. Rassismus, Antisemitismus, jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, eben auch Hassgewalt gegen LSBT*, als auch die solidarische Unterstützung für Betroffene durch qualifizierte Opferhilfearbeit muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ernst genommen werden. Denn diese Angriffe stellen einen Angriff auf unser demokratisches Wertesystem dar“, erklärt Bastian Finke, Leiter von MANEO.

Anhaltend hohe Nachfrage kaum noch zu bewältigen

Mit dem MANEO-Report wird deutlich, dass die Arbeit und die Nachfragen kaum noch bewältigt werden können. Täglich wenden sich Betroffene an die Opferhilfeberatungsstelle am Nollendorfplatz. Das Telefon ist täglich zwischen 17-19 Uhr besetzt, von Montag bis Freitag wird auch persönlich beraten. Es sind in erster Linie schwule Männer, die Hilfe und Beratung nach einer Gewaltstraftat suchen, Betroffene unterschiedlichen Alters, sozialer und kultureller Herkunft, darunter Geflüchtete.

„In unserer Opferhilfearbeit arbeiten wir nach Qualität und Standards. Das bedeutet vor allem Zeit für Beratungen, Zeit für Vermittlungen, Zeit für Kommunikation mit zuständigen Stellen, Zeit für weitere Nachfragen und Sorgen der Betroffenen haben, Zeit auch für Besprechungen unter Mitarbeitern und die Optimierung der Arbeit von Unterstützersystemen. Wir haben gegenüber unserer zuständigen Senatsverwaltung erklärt, dass wir deshalb dringend mehr Personal benötigen. Wir sind frustriert, dass nicht-freigegebene Mittel bei der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen bei uns sogar zu Stellenkürzungen geführt haben,“ so Bastian Finke.

Mit einer vorurteilsmotivierten Gewalterfahrung werden nicht selten bereits zuvor erlebte Diskriminierung und Ausgrenzungserfahrungen erneut durchlebt. Alte Wunden, die wenig Versorgung erfahren haben, drohen erneut aufzubrechen. Unter LSBT* ist nach wie vor Angst, Isolation und Diskriminierung weit verbreitet, wie die letzte Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) unter LSBT* in Europa gezeigt hatte.[1] Besonders junge Menschen sind in unserer Gesellschaft weiterhin mit vorurteilsmotivierten Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen konfrontiert. Viele Betroffene wünschen sich mehr Begleitung und Unterstützung. Unser Wunsch ist es, mehr auf die Bedürfnisse von Betroffenen eingehen zu können.

Geflüchtete als Opfer homophober Gewalt

Die uns einerseits von betroffenen Flüchtlingen gemeldeten Vorfälle homophober und trans*phober Diskriminierung, Bedrohung und Übergriffe, die sie in ihrem Herkunftsland erlebt haben, und die sie nun als Geflüchtete wiederum in Sammelunterkünften durch andere geflüchtete Menschen hier in Berlin erlebt haben, die uns andererseits auch durch die Tätigkeit von Beratungsstellen bekannt geworden sind, verstärken unsere Forderungen nach einer verbesserten personellen Ausstattung unserer Fachstelle. Es muss sichergestellt werden, dass der Anspruch von Betroffenen auf qualifizierte Beratung und Hilfestellung und Unterstützung gewährleistet wird. Unsere psychosoziale Opferberatungsarbeit muss dringend verstärkt werden.

MANEO hat mit Hilfe ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer Unterstützungsangebote für Geflüchtete geschaffen. Dazu zählen ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und –mittler, die die Beratungstätigkeit von MANEO unterstützen, ebenso ein Angebot für Geflüchtete, sich zu treffen und mit Unterstützung Ehrenamtlicher das Erlernen der deutschen Sprache zu verbessern.

Gewaltpräventionsarbeit kontinuierlich fortsetzen

Darüber hinaus muss die Gewalt- und Kriminalpräventionsarbeit kontinuierlich fortgeführt werden. Dazu gehört Aufklärungsarbeit. Opfern und Zeugen muss vermittelt werden, dass fehlende Anzeigen dazu beitragen, dass Täter nicht ermittelt und deshalb weiter machen können. Fehlende Ermittlungsergebnisse können außerdem dazu beitragen, Gerüchte in Umlauf zu setzen – z.B. über die Täter, über „gefährliche Orte“ oder Schweigekartelle bei Polizei und Medien – die politisch instrumentalisiert werden können. Umso wichtiger ist es, Taten zu melden, damit Anhaltspunkte gesammelt und Taten aufgeklärt werden können. Gerade vorurteilsmotivierte Straftaten, mit denen nicht nur einzelne Menschen, sondern eine ganze gesellschaftliche Gruppe getroffen werden soll, können in dieser für große Verunsicherung sorgen. Vor diesem Hintergrund ist ebenfalls bedeutsam, dass für Menschen, die in kriminalitätsbelasteten Regionen wohnen oder arbeiten, dort also regelmäßig verkehren und regelmäßig mit Vorfällen konfrontiert sind, dieser Zustande als eine so hohe Belastung erlebt wird, mit der sich ihre Toleranzgrenzen verschieben und mitverantwortlich dafür sind, dass sie in Anzeigen kein Ergebnis mehr erkennen.

Aufklärungsarbeit ist auch weiter bei den Strafverfolgungsbehörden wichtig, damit sicher gestellt ist, dass Betroffene, die Strafanzeige erstatten wollen, ernst genommen werden, damit Beweise umfänglich festgestellt und vorurteilsmotivierte Motive der Täter erkannt werden. Denn eine homophobe Tat zeichnet sich nicht dadurch aus, dass Betroffene LSBT* sind, sondern durch die Motivation der Täter. Im Rahmen seiner Unterstützung der Polizeischulungsarbeit haben Mitarbeiter von MANEO 2015 etwa 500 weitere Polizeibeamte an der Landespolizeischule Berlin (LPS) und Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWER) geschult.

Ergebnisse des MANEO-Reports 2015

Im Jahr 2015 nahm MANEO 541 neue Hinweise entgegen (2014: 474; 2013: 500). 313 Fälle konnten ausgewertet werden (2014: 295; 2013: 353). 259 Fälle, die sich auf Berlin bezogen, hatten einen homophoben oder trans*phoben Hintergrund (2014: 225; 2013: 259). 12 Fälle richteten sich gegen die Gruppe der LSBT* allgemein, 207 Fälle gegen Schwule und männliche Bisexuelle, 13 Fälle gegen Lesben und 23 Fälle gegen Trans*-Personen. 39 Fälle zum Nachteil von LSBT*-Personen mit Tatort Berlin zeigten keinen homophoben oder trans*phoben Hintergrund, und 15 Fälle lagen außerhalb Berlins. MANEO hat in seinem Report 34 Fallbeispiele aufgelistet, die die Breite der gemeldeten Fälle aufzeigen.

Die dominierenden Deliktformen bei schwulenfeindlichen/ homophoben Gewalttaten waren:

-       einfache Beleidigungen: 23%

-       einfache und gefährliche Körperverletzungen: 29%

-       Raubstraftaten: 15%

-       Nötigungen und Bedrohungen: 22%

Die Bezirke (alte Bezirke) mit den häufigsten Meldungen waren:

-       Schöneberg: 31% (2014: 44%)

-       Kreuzberg: 10%

-       Tiergarten: 9%

-       Mitte: 8%, Neukölln: 5%, Wedding 5%

Tatorte waren überwiegend:

-       Allgemeine Öffentlichkeit: 47%

o   das öffentliche Straßenland: 35%

(davon ereigneten sich 5% unmittelbar vor Lokalen, die speziell schwules und LSBT*-Publikum haben);

o   Öffentliche Verkehrsmittel: 12%

-       Wohnungen und unmittelbares Wohnumfeld: 18%

-       Internet: 9%

-       Cruisingorte, beispielsweise Parkanlagen und Waldgebiete: 6%

-       Hotels und Pensionen: 2%

Die hohe Anzahl von Vorfällen in Schöneberg bzw. im Schöneberger Regenbogenkiez hatte Anfang 2013 zu einer Intensivierung der Gespräche zwischen MANEO und der Polizei geführt, die zu verstärkten und anhaltenden polizeilichen und kriminalpräventiven Maßnahmen in der Region geführt haben.

MANEO

MANEO - Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin ist ein eigenständiges Projekt von Mann-O-Meter e.V. und besteht seit 26 Jahren. Es ist das älteste, bekannteste und erfahrenste Anti-Gewalt-Projekt seiner Art in Deutschland. Die Projektarbeit mit 2 Büros, 2 festen Stellen (35 + 36,5 Std.d.W.), 4 Std.d.W. Buchhaltung und Verwaltung, und 10 ehrenamtlichen Mitarbeitern wird seit 26 Jahren von der Berliner Senatsverwaltung teilgefördert. Zahlreiche weitere Menschen (derzeit etwa 50 Personen) setzen sich mit viel Engagement für MANEO ein.

Im Fokus stehen vier Kernaufgaben. 1. Die Opferberatung: Schwule und männliche Bisexuelle, die Opfer von Diskriminierung und Gewaltstraftaten geworden sind, werden beraten und unterstützt. Das ‚Schwule Überfalltelefon‘ bietet täglich von 17-19 Uhr Kontakt und Erstberatung. Mit der Psychosozialen Opferberatung setzt sich die Unterstützung fort. Die Erstberatung wird von geschulten Laien, die regelmäßige ambulante Beratungs- und Unterstützungsarbeit von hauptamtlich Beschäftigten gewährleistet. In der Mehrzahl werden vorurteilsmotivierte Taten, jedoch auch häusliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, Zwangsverheiratung, Raub, Diebstahl und KO-Tropfen-Delikte gemeldet. Seit 1990 haben über 10.000 Betroffene das Angebot genutzt, im letzten Jahr 700. MANEO kooperiert seit über 20 Jahren mit erfahrenen Opferhilfeeinrichtungen in Deutschland und Europa. 2. Die Erfassung von Gewalttaten: insbesondere vorurteilsmotivierte, homophobe Gewalttaten werden in Berlin erfasst und ausgewertet. Ergebnisse werden in einem Jahresbericht veröffentlicht. 3. Die Gewaltprävention: die Öffentlichkeit wird über Homophobie und Hassgewalt informiert, die Szenen auf Gefahren hingewiesen, Multiplikatoren vernetzt und mobilisiert. Präsenz wird regelmäßig in Berlins Szenen gezeigt, z.B. bei Veranstaltungen wie Straßenfest oder CSD. MANEO fördert den Dialog mit der Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin.4. Engagement und Empowerment: Selbstbewusstsein und Selbstbehauptung werden gestärkt, bürgerschaftliches Engagement und Mitarbeit mobilisiert. Zu den weiteren Aufgabenbereichen zählen: Ressourcensicherung, Qualitätsmanagement und Vernetzung. Zur Aufrechterhaltung seiner senatsgeförderten Arbeit muss MANEO derzeit einen Eigenanteil von 5.000 Euro beisteuern.

MANEO feierte im Oktober sein 25-jähriges Jubiläum mit über 500 Gästen im TIPI am Kanzleramt. In den vergangenen 25 Jahren hat MANEO geschätzte 15.000 Hinweise auf Gewaltstraftaten erhalten und über 10.000 Betroffene beraten.

Berlin ist im bundesweiten Vergleich ganz vorne

Das Zusammenwirken zwischen qualifizierter und professioneller Opferhilfearbeit einerseits und der Strafverfolgung durch die Strafverfolgungsbehörden andererseits muss weiter optimiert werden. Berlin ist das einzige Bundesland in Deutschland, das hauptamtlich bestellte LSBT*-Ansprechpersonen bei Polizei und LSBT*-Ansprechpersonen bei der Staatsanwaltschaft eingerichtet hat, die sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihrer eigenen Behörden für Beratung und Schulung anbieten. Kein anderes Bundesland verfolgt vorurteilsmotivierte Hassgewalt mit vergleichbarer Ernsthaftigkeit.

Solidarität und Vernetzung

Mit seinem ‚Berliner Toleranzbündnis‘ sucht MANEO die gesellschaftliche Vernetzung im Bemühen, Diskriminierung und Gewalt gegen LSBT* zu überwinden. Deshalb hat MANEO 2009 das ‚Berliner Toleranzbündnis‘ gegründet. Dem Bündnis haben sich 140 Unternehmen und Institutionen angeschlossen – und es wächst weiter (siehe: www.berliner-toleranzbuendnis.de ).

Das Bündnis spiegelt ein breites gesellschaftliches Spektrum wider. Betont wird das Gemeinsame und Verbindende, die Förderung gesellschaftlicher Toleranz, Vielfalt und Akzeptanz, das entschlossene Eintreten gegen Homophobie und Hassgewalt, gegen jede Form vorurteilsmotivierter gruppenbezogener Gewalt – dies mit vielfältigen Aktionen und Initiativen. Zu diesen zählen beispielsweise die Kuppelbeleuchtung des U-Bahnhofes Nollendorfplatz in regenbogenfarbenem Licht (seit 2014), die jährlich Kampagne „Kiss Kiss Berlin“, zwischen dem Internationalen Tag gegen Rassismus (21.03.) und dem Internationalen Tag gegen Homophobie und Trans*phobie (17.05.).

Fallbeispiele aus dem MANEO-Report 2015:

Friedrichshain, 11.04.2015: Körperverletzung auf Warschauer Brücke

Eine 23 Jahre alte lesbische Frau küsste ihre Freundin auf der Warschauer Brücke, als eine vier- bis fünfköpfige Gruppe junger Männer auf sie zukam. Eine Person löste sich aus der Gruppe und rammte die Geschädigte mit voller Wucht gegen den Oberkörper. Dabei wurde sie zu Seite geschleudert und stieß mit ihrem Oberkörper gegen das dortige Brückengeländer. Sie spürte starke Schmerzen in der Rippengegend. Die Personen liefen dann weiter, drehten sich um und lachten. Die Täter sprachen in einer nicht-deutsche Sprache.

Die Betroffenen erstatteten Anzeige bei der Polizei.

 

Tiergarten, 17.05.16, 01:40 Uhr: Beleidigung, Raub und gefährliche Körperverletzung gegen ein schwules Paar

„Unbekannte flüchteten in der vergangenen Nacht in Moabit nach einer homophoben Beleidigung und einem anschließendem Raub. Bisherigen Erkenntnissen zufolge begaben sich zwei junge Männer gegen 1.40 Uhr von einer Feier in den Moabiter Stadtgarten in der Siemensstraße und trafen dort auf drei Männer. Das Trio soll die beiden 18-Jährigen zunächst homophob beschimpft und anschließend beraubt haben. Die Räuber schlugen ihre Opfer und flüchteten mit den Geldbörsen und Mobiltelefonen. Die Geschädigten erlitten Kopfverletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.“

Quelle: Pressemeldung der Polizei Berlin vom 17.05.15

 

Prenzlauer Berg, 24.07.2015, 18:25 Uhr: gefährliche Körperverletzung auf Straße

Am Rande eines Fußballspiels in Prenzlauer Berg kam es gestern Abend zu einem Vorfall, bei dem ein homosexuelles Pärchen zunächst beleidigt und einer von ihnen anschließend schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen liefen die beiden 37 und 48 Jahre alten Männer gegen 18.25 Uhr Hand in Hand auf dem Gehweg der Schönhauser Allee. Hier kam ihnen eine Gruppe von rund 20 Personen entgegen, die teilweise Fankleidung trugen und auf dem Weg zu einem Fußballspiel im Friedrich-Ludwig-Jahn Stadion waren. Aus der Gruppe heraus wurde das Paar plötzlich von einem 28-Jährigen beleidigt. Kurz darauf schlug er dem 48-Jährigen mit der Faust mehrmals ins Gesicht, so dass dieser schwere Verletzungen erlitt. Sein Partner lief in der Zwischenzeit zu Polizeibeamten, die gerade in der Nähe einen Verkehrsunfall aufnahmen, und rief um Hilfe. Die Beamten eilten herbei, alarmierten die Feuerwehr und nahmen den 28-Jährigen vorläufig fest. Ein 37-jähriger Freund des Festgenommenen zog diesen daraufhin von den Polizisten weg und schubste die Beamten beiseite, woraufhin dem 28-Jährigen zunächst die Flucht gelang. Er konnte wenig später von Beamten einer Einsatzhundertschaft abermals festgenommen werden. (…) Der verletzte 48-Jährige musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Seine Verletzungen machten eine Operation erforderlich.

 

Quelle: Pressemeldung der Polizei Berlin vom 25.07.2015

 

Der vollständige MANEO-Report 2015 ist zu finden unter:

http://www.maneo.de/infopool/dokumentationen.html?eID=dam_frontend_push&docID=1142

 


 

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