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Berlin, 01.07.2016

Anteilnahme für die Opfer von Orlando - Michael Müller trägt sich ins Kondolenzbuch ein

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, bekundete heute mit seinem Besuch im Mann-O-Meter seine Anteilnahme mit den Opfern des Anschlages vom 12. Juni in Orlando. MANEO hatte ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich Berlinerinnen und Berliner eintragen konnten.

01.07.16 – Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, bekundet vor dem Schaufenster von Mann-O-Meter, in dem die Fotos aller 49 Anschlagsopfer ausgehängt wurden, sein Mitgefühl und tiefe Anteilnahme.01.07.16 – Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, bekundet vor dem Schaufenster von Mann-O-Meter, in dem die Fotos aller 49 Anschlagsopfer ausgehängt wurden, sein Mitgefühl und tiefe Anteilnahme.

„Berlin trauert um eine menschenverachtende Tat. Es war ein Anschlag auf die Freiheit und Toleranz“. Mit diesem Eintrag ins Kondolenzbuch bekundete Michael Müller gleichzeitig auch seine Solidarität mit Lesben, Schwulen, Bi- und Trans*personen in Berlin. Das Kondolenzbuch wird nun in den kommenden Tagen an den US-Botschafter John B. Emerson übergeben.

Am 12. Juni 2016 waren bei einem verheerenden Anschlag auf den Club „Pulse“ in Orlando 49 Menschen erschossen und 53 Menschen teils lebensgefährlich verletzt worden. Ein 29 Jahre alter Täter hatte für seine mörderische Tat bewusst einen Treffpunkt für Lesben, Schwule, Bi- und Trans*personen ausgesucht. Die Tat richtete sich explizit gegen LSBT*-Menschen und ihre Lebensweise.

Nach dem Anschlag hatte es in Deutschland immer wieder Kritik von LSBT* an unklaren Solidaritätsbekundungen durch deutsche Spitzenpolitiker und fehlender öffentlicher Anteilnahme gegeben. Diese wäre dringend geboten gewesen, weil der Anschlag in Orland die Verletzlichkeit von LSBT* auch in Deutschland aufgrund weiter existierender fehlender sozialer Akzeptanz und vorenthaltender Gleichberechtigung deutlich macht.

Mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller haben sich viele weitere Berliner Politiker in das Kondolenzbuch eingetragen u.a. Ralf Wieland, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, die Berliner Senatorinnen Dilek Kolat (Bürgermeisterin von Berlin und Integration, Arbeit und Frauen) und Sandra Scheeres (Bildung, Jugend und Wissenschaft), Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Björn Böhning, Staatssekretär und Chef der Berliner Senatskanzlei, Alexander Straßmeir, Staatssekretär der Berliner Justiz, die Berliner Abgeordneten Anja Kofbinger und Thomas Birk (Die Grünen), Tom Schreiber und Erol Özkaraca (SPD) und Hakan Tas (Die Linke), Elfi Scho-Antwerpes, Mitglied des Deutsches Bundestages und Bürgermeisterin der Stadt Köln, Wieland Speck, Programmleiter der Sektion Panorama der Internationalen Filmfestspiele Berlin und Lala Süsskind, Vorstand Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus, sowie viele weitere Berlinerinnen und Berliner.

 

Anteilnahme im Berliner Abgeordnetenhaus durch Parlamentspräsident Ralf Wieland

In der Eröffnungsrede der 84. Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin hatte Parlamentspräsident Ralf Wieland (SPD) am 23.06.16 erklärt:

Wir sollten nicht nur nach Orlando schauen. Auch in Berlin nehmen die gewalttätigen Übergriffe auf homosexuelle Menschen zu. Das zeigt leider auch der MANEO-Report. Wir dürfen davor nicht die Augen verschließen, sondern müssen entsprechend reagieren. Wir müssen Homophobie und Transphobie bekämpfen, und die heterosexuelle Mehrheit muss deutlich machen, dass wir alle gleichberechtigte Mitglieder einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft sind. Das sollten wir heute – mehr denn je – als einen Auftrag empfinden.“

Ralf Wieland hatte sich kurz zuvor am 17.06.16 ins Kondolenzbuch von MANEO eingetragen.

 

 

 

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