Pressemitteilung

Berlin, 10.09.2013

MANEO zeigt Präsenz - MANEO unterstützt Protestaktionen gegen homophobe Gesetze in Russland

MANEO hat sich in den vergan- genen Wochen an Demonstrationen und Kiss-Ins gegen die Anti- Homosexuellen-Gesetze in Russland beteiligt. MANEO-Mitarbeiter zeigten am 31. August Präsenz bei der Demonstration „Enough is Enough“ und nahmen am 8. September an der Aktion „Global Kiss In: To Russia with Love“ teil. MANEO setzt damit sein unterstützendes Engagement für LSBT*-Rechte in Russland fort.

„protect every kiss“ – MANEO-Mitarbeiter demonstrieren unter dem Motto „Enough is Enough – Open your Mouth!“.„protect every kiss“ – MANEO-Mitarbeiter demonstrieren unter dem Motto „Enough is Enough – Open your Mouth!“.

Unter dem Motto "Enough is Enough - Open your Mouth!" demonstrierten MANEO-Mitarbeiter am 31. August gemeinsam mit ca. 5.000 Berlinerinnen und Berlinern gegen die Diskriminierung und Kriminalisierung von LSBT*- Personen und -Aktivisten durch die Regierung Wladimir Putins in Russland. Die Demonstrantinnen und Demonstranten forderten die Deutsche Bundesregierung, das Internationale Olympische Komitee sowie die Sponsoren der Olympischen Winterspiele 2014 auf, klar Stellung gegen die diskriminierende Gesetzgebung zu beziehen und Druck auf die russische Regierung auszuüben, die Menschenrechte von LSBT*s besser zu schützen.

Am 8. September waren MANEO-Mitarbeiter unter den ca. 400 Berlinerinnen und Berlinern, die mit ihrem Kiss-In vor der russischen Botschaft Unter den Linden ihre Solidarität mit LSBT*s in Russland bekundeten. Die von Berlin ausgehende Initiative "Global Kiss-In: To Russia with Love" hatte Menschen in 54 Städten auf sechs Kontinenten zusammengebracht, die mit ihren Küssen Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt setzten.

2011 hatte MANEO einen 1.000-fach beküssten MANEO-Knutschbären nach Moskau gebracht, als Zeichen der Solidarität der Berlinerinnen und Berliner mit den LSBT*-Szenen in Moskau und ganz Russland. "Seitdem hat sich die politische Situation dort jedoch ver- schlechtert. Deshalb müssen wir erneut Zeichen setzen. Großartig, wie viele Berlinerinnen und Berliner sich an den Protesten zur Einhaltung der Menschenrechte in Russland beteiligt haben. Ihr Engagement verdient unsere Anerkennung und Respekt" erklärte Bastian Finke, Projektleiter von MANEO.

 

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