Pressemitteilung

Berlin, 03.10.2012

Preisverleihung in Warschau - Auszeichnung mit dem europäischen Tolerantia-Preis 2012

Zum siebten Mal wurden die europäischen Tolerantia-Preise vergeben. Preisträger und Stifter des Preises trafen sich am 29. September im Österreichischen Kulturforum in Warschau. Jedes Jahr vergeben MANEO aus Deutschland, SOS- Homophobie aus Frankreich und Lambda Warszawa und KPH aus Polen den Gemeinschaftspreis an herausragende Persönlichkeiten und Projekte in ihren Ländern in Anerkennung beispielhafter Leistungen.

(v.l.n.r.) Dorota Bregin (Vorsitzende von Lambda Warszawa), Agata Chaber (Vorsitzende von KPH – Kampagne gegen Homophobie), Marta Kosińska (Bez Tabu), Bastian Finke (Leiter von MANEO), Katarzyna Dułak (Bez Tabu), Karolina Malczyk-Rokicińska, Vizedirektorin des Zentrums für soziale Kommunikation (Stadtverwaltung Warschau), Dr. Katarzyna Bojarska, Alen Popovic (AIDS-Hilfe Köln), Elfi Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin der Stadt Köln), Markus Danuser (KLuST), Elisabeth Ronzier (Vorsitzende von SOS-Homophobie), Véronique Eledut, Piotr Guział (Bezirksbürgermeister des Bezirks Ursynów (Stadtverwaltung Municipality Warschau), Viviane Thoueille (Lehrerin am Lycée JB Corot).(v.l.n.r.) Dorota Bregin (Vorsitzende von Lambda Warszawa), Agata Chaber (Vorsitzende von KPH – Kampagne gegen Homophobie), Marta Kosińska (Bez Tabu), Bastian Finke (Leiter von MANEO), Katarzyna Dułak (Bez Tabu), Karolina Malczyk-Rokicińska, Vizedirektorin des Zentrums für soziale Kommunikation (Stadtverwaltung Warschau), Dr. Katarzyna Bojarska, Alen Popovic (AIDS-Hilfe Köln), Elfi Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin der Stadt Köln), Markus Danuser (KLuST), Elisabeth Ronzier (Vorsitzende von SOS-Homophobie), Véronique Eledut, Piotr Guział (Bezirksbürgermeister des Bezirks Ursynów (Stadtverwaltung Municipality Warschau), Viviane Thoueille (Lehrerin am Lycée JB Corot).

Im Rahmen einer von etwa 100 Gästen besuchten Feierstunde, unter ihnen Karolina Malczyk-Rokicińska, Vizedirektorin des Zentrums für soziale Kommunikation der Stadtverwaltung Warschau, Bezirksbürgermeister Piotr Guział von Warschauer Stadtbezirk Ursynów – der erste Bezirksbürgermeister, der vor einem Warschauer Bezirksrathaus eine Regenbogenfahne hissen ließ – und Niels von Redecker von der Deutschen Botschaft, in Warschau, ehrten die Organisationen aus Deutschland, Polen und Frankreich in diesem Jahr Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln, Dr. Katarzyna Bojarska und die Beratungsstelle für psychosexuelle Gesundheit „BezTabu“ (Ohne Tabu) aus Danzig, und Véronique Eledut, Lehrerin des Pariser Gymnasiums Lycée JB Corot.

Seit 2006 wird der Tolerantia-Preis jährlich von einem Bündnis national wirkender und anerkannter schwuler und LGBT-Anti-Gewalt-Projekte in Europa vergeben. Die Organisationen engagieren sich gegen Homophobie und Hassgewalt, für Vielfalt und Toleranz in ihrem Land und kooperieren in Europa. Zum Bündnis zählen derzeit: MANEO (Deutschland), SOS-Homophobie (Frankreich), Lambda Warszawa und KPH – Kampania Przeciw Homofobii (Polen). Grundlage für die „Berlin Alliance Against Homophobia“ ist die gemeinsam unterzeichnete „Tolerancja-Erklärung“.

In ihrer Ehrung erklärte die Preisträgerin Elfi Scho-Antwerpes:

„Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung. Der Preis bekommt einen ganz besonderen Platz auf meinem Schreibtisch. Jeder, der mich darauf ansprechen wird, dem werde ich erzählen, wofür der Preis steht. Und ich werde erklären, dass wir in Deutschland und in Europa noch immer viel zu tun haben. Dafür brauchen wir ganz viele Partner und Partnerinnen, die sich unseren Bünd- nissen anschließen und uns helfen, für ein tolerantes und respektvolles Miteinander einzustehen.“

 

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