Pressemitteilung

Berlin, 30.06.2014

Yorck-Kinos präsentieren Spot gegen Homophobie im Fußball

Während der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft zeigen die Berliner Yorck-Kinos den von der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) entwickelten und von Hertha BSC unterstützten MANEO-Social Spot „Wolle und Stulle“ zum Thema „Homophobie im Fußball“ in ihren Kinos. Mit diesem Beitrag präsentiert sich die Yorck-Kinogruppe mit ihren 13 Berliner Kinos als neues Mitglied in dem von MANEO organisierten ‚Berliner Toleranzbündnis‘. Der Social-Spot feierte am 16.02.2014 anlässlich des Bundesligaspiels Hertha BSC – VfL Wolfsburg seine Premiere im Berliner Olympiastadion.

27.06.2014: Dr. Christian Bräuer (re.), Geschäftsführer der Yorck-Kinogruppe, unterzeichnete heute die Mitgliedschaft der Yorck-Kinogruppe im Berliner Toleranzbündnis.27.06.2014: Dr. Christian Bräuer (re.), Geschäftsführer der Yorck-Kinogruppe, unterzeichnete heute die Mitgliedschaft der Yorck-Kinogruppe im Berliner Toleranzbündnis.

"Sexuelle Diskriminierung muss endlich ein Ende haben! Überall!“, so Dr. Christian Bräuer und Heinrich-Georg Kloster, Geschäftsführer der Yorck-Kinogruppe. „Dafür engagieren wir uns schon seit vielen Jahren mit unserem Kinoprogram und unserer Unterstützung von Initiativen aus dem GLBTI-Bereich. Darum ist es in diesem WM-Sommer für uns eine Selbstverständlichkeit, auch für ein selbstverständlicheres Miteinander im Fußball unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Sexualität einzutreten. Denn das ist es, wofür Sport und Fußball (eigentlich) steht! Den dffb-Studenten ist ein sehr schöner Spot gelungen und es freut uns, dass MANEO auch den Berliner Fußball-Bundesligisten für dieses wichtige Anliegen mit im Boot hat!"

Die Yorck-Kinogruppe ist mit den 13 von ihr betriebenen Kinos, darunter zwei Freiluftkinos, der größte Berliner Kinobetreiber. In ihrem „Kino International“ präsentieren jeden Montag um 22 Uhr ‚Siegessäule‘ und TEDDY seit 16 Jahren „MonGay“, eine wöchentliche Filmreihe, die vor allem auch das LSBT*-Stadtpublikum anspricht. Viele Yorck Kinos werden seit Jahren regelmäßig mit Kinoprogrammpreisen des Bundes und der Länder ausgezeichnet.

Der MANEO Social-Spot „Wolle und Stulle“ dauert knapp 60-Sekunden und thematisiert „Homophobie im Fußball“. Die Zusammenarbeit zwischen Hertha BSC, MANEO und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) hat dazu beigetragen, dass überhaupt zum ersten Mal in Deutschland während eines Bundesligaspiels in einem Fußballstadion ein Socialspot gegen Homophobie im Fußball auf der Videoleinwand gezeigt wurde. Eine Jury, in der auch der bekannte Filmregisseur Dani Levy saß, hatte sich für die konzeptionelle Vorlage der Studenten der dffb und für die Produktion ausgesprochen. „Wir freuen uns, dass wir nach Hertha BSC und dffb nun auch die York-Kinogruppe als neues Mitglied im ‚Berliner Toleranzbündnis‘ willkommen heißen können“, so Bastian Finke, Leiter von MANEO. Mittlerweile zählt das Bündnis über 130 Mitglieder.

Der Social Spot „Wolle und Stulle“

Wolle und Stulle sind Herthafans mit Leib und Seele. Die Lieblingsbeschäftigung der beiden Ur-Berliner: Dem Team von Hertha BSC beim Training zusehen und rumpöbeln was das Zeug hält. Kommentare wie „Schwuchtel“ oder „Homo“ sind dabei an der Tagesordnung. Doch die scheinbar homophoben Prolls sind immer für eine Überraschung gut. Mit einem unerwarteten und zärtlichen Kuss outen sie sich als homosexuelles Paar und führen das Klischee des schwulenfeindlichen Fußballfans ad absurdum. Der Spot „Wolle und Stulle“ ist wie Berlin: Direkt, ungeschönt und dabei nie so, wie man es vielleicht erwartet. Er spielt mit Klischees und Vorurteilen. Er nähert sich dem Thema Homophobie auf augenzwinkernde Art und ohne erhobenen Zeigefinger. Der Spot hinterfragt zudem unseren täglichen Sprachgebrauch, in dem homophobe Begriffe oft gedankenlos benutzt werden.

„Wolle und Stulle“: Christian Brecht (Idee), Timon Modersohn (Regie), Nicolai Wolf (Kamera) und Matthias Nerlich (Produktion).

 

 

 

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