Raubstraftaten homophobmotiviert

Ein Raub ist eine Straftat, bei der nicht nur Gegenstände gestohlen werden, sondern damit auch Gewalt gegen Dich angewendet oder Dir angedroht wird. Ein Raub wird deswegen auch deutlich härter bestraft als ein Diebstahl.

Jede Straftat kann mit einer Vorurteilsmotivation begangen werden, somit auch Raubtaten. Manche Täter suchen sich für ihre Raubzüge gezielt Schwule oder Trans*personen aus, weil sie glauben, dass die Betroffenen minderwertig sind, dass sie sich nicht wehren und nicht zur Polizei gehen, dass sie also „leichte Beute“ sind. Sie schlagen an Szeneorten oder in Cruisinggebieten zu oder verabreden sich auf Online-Portalen zu Dates mit ihren Opfern in deren Wohnung.

Damit Zusammenhänge, Serien und auch Täterstrategien erkannt werden können ist es wichtig, Strafanzeige zu erstatten. Nur so können Stoppsignale gesetzt und Täter zur Rechenschaft gezogen werden. 

Mit den beigefügten Informationen will MANEO über das Thema „Raubstraftaten – homophob motiviert“ aufklären und Hinweise und Tipps vermitteln.

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Fallbeispiele

Gewalt gegen Schwule ist grausam – und leider alltäglich. MANEO dokumentiert sämtliche an das Projekt herangetragenen Straf- und Gewalttaten.

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Tel: 030-216 33 36
(täglich 17-19 Uhr)

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